SCD gewinnt Spitzenspiel gegen Herbolzheim
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- Geschrieben von Timo Dittmann
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Der SC Dahenfeld bleibt weiter der Primus der Kreisliga B! Mit dem 14. Sieg im 14. Spiel bleibt man unangefochten die Nummer 1 in der Tabelle. Auch der Tabellendritte aus Herbolzheim konnte der Mannschaft um Trainer Matthias Wöhr und Werner Seitz nicht den ersten Punktverlust hinzufügen.
Von Beginn an attackierten die Dahenfelder früh und zwangen die Gäste zu Fehlern. Was in der Vorwoche noch nicht gelang, machte Dennis Leitz in der 13. Minute dieses Mal besser: er erzielte nach einer Klasse Kombination über Timo Dittmann und Matthias Wöhr aus knapp 20 Metern den Führungstreffer! In der Folgezeit drückten die Gastgeber weiter auf das zweite Tor. Als Mitte der ersten Hälfte das Pressing nicht mehr voll durchgezogen wurde, kamen die Gäste zu wenigen Chancen, die allerdings allesamt von der starken Innenverteidigung Rouven Cornehl und Marcel Esslinger abgelaufen wurden. Nach einem Eckball in der 34. Minute fiel dann das 2:0 für den SC Dahenfeld. Der abgewehrte Ball wurde wieder raus zum Eckballschütze Dittmann gespielt, der mit einer strammen Hereingabe einen Mitspieler finden wollte. Bevor es jedoch soweit kam, stellte ein Herbolzheimer Verteidiger den Fuß dazwischen und wehrte den Ball ins eigene Tor ab. Bis zur Halbzeit blieb es bei der verdienten zwei-Tore-Führung für die Heimmannschaft aus Dahenfeld.
In den zweiten 45 Minuten war die Ansage von Couch Seitz im Idealfall direkt ein drittes Tor zu erzielen. Die Mannschaft folgte dem Befehl, in dem Dennis Zürn mit einem Sahnetreffer das 3:0 markierte. Mit seinem Schlenzer aus knapp 18 Metern wiederholte er das Kunststück aus der Vorwoche und erzielt damit seinen 20. Saisontreffer! Das Tor war fast schon die Vorentscheidung, denn die Dahenfelder liesen in der zweiten Halbzeit wenig zu, außer man brachte sich selbst durch Fehler in Bedrängnis. Den Schlusspunkt setzte in der 60. Minute Timo Dittmann, der einen Strafstoß herausholte und diesen auch selbst verwandelte.
Am Donnerstag geht es weiter mit dem Pokalfight gegen Bad Wimpfen. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr auf dem Dahenfelder Sportgelände. Anschließend geht es weiter mit dem Auswärtsspiel gegen SV Heilbronn am Leinbach II. Anstoß wird hier schon um 13:15 Uhr sein!
13. Sieg im letzten Hinrundenspiel – SCD startet mit 4:1-Heimsieg gegen Heinsheim ins neue Jahr
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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Am gestrigen Sonntag stand für den SC Dahenfeld das 13.und somit letzte Hinrundenspiel der Saison 2017/2018 an. Gegner auf dem Kunstrasenplatz war der TSV Heinsheim, der als Tabellenfünfter eine gute Saison hinlegt und unter der Woche bei der Niederlage gegen Biberach bereits ein Punktspiel absolvierte, wohin es für den SCD das erste Punktspiel nach der Winterpause war, da die Pokalpartie gegen Bad Wimpfen die Woche zuvor dem Schnee zum Opfer fiel (Nachholtermin: 08.03.2018!). Verzichten mussten die Coaches Wöhr/Seitz auf Torwart Patrick Roth, mit Markus Christ stand aber ein ebenso zuverlässiger Schlussmann zwischen den Pfosten. Zudem fehlte Kapitän Marco Roth verletzungsbedingt, für den Marco Lang die Binde übernahm.
Bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen übernahmen die Hausherren von Beginn an die Initiative und zeigten sich sehr ballsicher und spielfreudig, was dann auch zur ersten großen Torchance führte, als Timo Dittmann schön freigespielt wurde, aber aus fünf Metern mit einem schwachen Abschluss am Keeper der Gäste scheiterte. Das hätte bereits die Führung sein müssen.
Dahenfeld hatte weiter mehr vom Spiel, die Gäste standen jedoch kompakt und ließen keine weitere Großchance zu, für Gefahr sorgte lediglich ein Fernschuss, der aber nur an der Oberkante der Latte landete.
In der 23. Minute wurden die Gastgeber dann im wahrsten Sinne des Wortes kalt erwischt: nach einem Pass in die Spitze kam der Stürmer einen Tick vor Christ an den Ball, ging am Keeper vorbei und schob aus wenigen Metern in das verwaiste Tor ein – 0:1 für Heinsheim, und keiner wusste so wirklich, warum.
Am Spielgeschehen änderte sich dementsprechend wenig, Dahenfeld spielte weiter nach vorne, während Heinsheim sein Glück mit langen Bällen versuchte, und das beinahe zum zweiten Mal mit Erfolg: mit einer geschickten Finte ließ ein Stürmer nach einem dieser langen Bälle einen Dahenfelder Verteidiger ins Leere rutschen und stand frei vor dem Tor, Marcel Esslinger konnte mit grandiosem Einsatz in letzter Sekunde blocken.
In der 44. Minute zog Spielertrainer Wöhr von halblinks ab, sein Flachschuss fand aber nicht den Weg ins Ziel, sondern ging einen knappen Meter rechts am Pfosten vorbei.
Als sich bereits alle auf einen Halbzeit-Glühwein im Sportheim einstellten, fiel dann doch noch der Ausgleich: Dennis Leitz brachte eine Flanke von der rechten Seite hoch in den Strafraum, der Heinsheimer Torhüter hatte den Ball eigentlich schon abgefangen, er fiel ihm jedoch aus den Händen und vor den Fuß von Lukas Baum, der das Leder gedankenschnell über die Linie bugsierte. 1:1 zur Halbzeit. Aufgrund der kompakten Spielweise der Gäste nicht unverdient, der SCD zeigte in den ersten 45 Minuten aber eindeutig zu wenig.
Die Ansprache von Coach Seitz muss etwas deutlicher gewesen sein, denn der SC kam mit viel Dampf aus der Kabine und entschied das Spiel schon in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte für sich:
Timo Dittmann zog aus 16 Metern einfach mal ab und der Ball landete, etwas abgefälscht, im rechten Winkel.
Zwei Minuten später schraubte ebenfalls Dittmann das Ergebnis auf 3:1 herauf, als er einen völlig berechtigten Foulelfmeter nach einem schönen Spielzug humorlos vom Torwart aus links oben im Tor versenkte.
Heinsheim gab sich aber nicht auf und kam zu einer großen Chance auf den Anschlusstreffer, wieder konnte aber Esslinger in höchster Not auf der Linie für den bereits umspielten Christ klären – eine wichtige Rettungstat des Abwehrroutiniers!
Auch die nächste Chance verbuchten die Heinsheimer, die aber wieder kein Kapital aus der mangelhaften Defensivarbeit der Hausherren schlagen konnten, eine Schusschance aus knapp 14 Metern wurde kläglich vergeben und hoppelte einige Meter neben das Tor. Glück für Dahenfeld, zu diesem Zeitpunkt hätte man sich über einen Treffer der Heinsheimer nicht beschweren dürfen. Es sollte jedoch die letzte nennenswerte Offensivaktion der Gäste gewesen sein.
In der 74. Minute hatte Dennis Leitz das 4:1 auf dem Fuß, sein Schuss auf wenigen Metern konnte aber Esslinger-Like im letzten Moment geblockt werden.
Das 4:1 sollte aber in der 83. Minute doch noch fallen, und zudem war es noch eine absolute Seltenheit, wenn nicht gar Premiere:
Dennis Zürn(!) erzielte ein Tor von außerhalb(!!!) des Strafraums!!!!! Manch einer zweifelte an seiner Sehkraft oder befürchtete, ein Bier zu viel getrunken zu haben und fragte seinen Nebenmann, ob das gerade wirklich passiert sei. Und zudem war das Tor auch noch ein sehr schönes: von halblinks zog Zürn ab und der Ball landete neben dem Pfosten im langen Eck, der Gästetorwart versuchte erst gar nicht, den Ball noch zu erreichen.
Die letzte Chance des Spiels hatte der eingewechselte Gerrit Weiß, sein Freistoß aus 17 Metern landete aber am Aluminium.
Am Ende stand ein verdienter, aber wenig überzeugender Erfolg der Heimelf mit deutlich Luft nach oben.
Am Sonntag geht es wieder zuhause gegen den TSV Herbolzheim, mit dem man schon in der Hinrunde einige Probleme hatte. Hier bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, will man nach der herausragenden Hinrunde mit 39 von 39 möglichen Punkten auch erfolgreich in die Rückrunde starten.
Pokalspiel entfällt
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- Geschrieben von Timo Dittmann
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Das für heute angesetzte Pokalspiel gegen Bad Wimpfen wurde abgesagt. Das Spiel wird am 08. März um 18:30 Uhr nachgeholt.
Mit dem zwölften Sieg in die Winterpause – Dahenfeld schlägt die SGM Krumme Ebene II mit 6:3
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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Überragend! Anders lässt sich die bisherige Runde des SC Dahenfeld nicht beschreiben. Auch im 12. Saisonspiel gehen die 3 Punke an die Rot-Weissen, auch wenn man es sich auf dem Kunstrasenplatz in Gundelsheim unnötig selbst schwer machte.
Das Spiel begann für die Zuschauer nicht optimal, mit dem Anpfiff begann es zu regnen. Zudem sorgte die noch nicht verzehrbereite Stadionwurst bei dem ein oder anderen eingeFLEISCHten SC-Fan für schlechte Stimmung.
Dem Team schien das schlechte Wetter zunächst nichts auszumachen und scheinbar hatten sie auch ordentlich zu Mittag gegessen, denn sie begannen die Partie mit viel Power. Zunächst ging ein Freistoß von Gerrit Weiß noch deutlich über das Tor (3. Minute), wenig später schlug dann aber der Top-Torschütze der Liga mal wieder zu:
Die SGM vertändelte am Strafraum gegen Scirpoli den Ball, der auf Dittmann spielte, welcher den besser positionierten Zürn sah, der noch einen Gegenspieler abschüttelte und abzog. Sein schöner Schlenzer ins lange Eck aus 17 Metern war für den SGM-Keeper nicht zu halten. Ein Tor außerhalb des Sechzehners ist für Strafraumstürmer Zürn auch nicht alltäglich.
Der SCD blieb weiterhin spielbestimmend, Scirpoli scheiterte aber allein vor dem Tor an einer guten Fussabwehr von Torwart Wimbauer (8.).
Der überraschende Ausgleich fiel dann in der 14. Spielminute: Kapitän Marco Roth wusste am eigenen Strafraum nicht allzu viel mit dem Ball anzufangen, der SGM-Stürmer Traunecker nahm ihn dankend ab und schob ins leere Tor ein, da Patrick Roth sich noch nicht wieder im Tor positioniert hatte, wofür man ihm aber keinen Vorwurf machen kann.
Die Gäste ließen sich nicht verunsichern und spielten weiter gefällig nach vorne, Torschüsse von Dittmann und Zürn waren aber noch zu ungefährlich (16./18.).
In der 22. Minute vereitelte Wimbauer gleich zweifach das Gegentor, als er zuerst Scirpoli bei einem Alleingang den Ball entscheidend vom Fuss holte und wenig später auch im Duell gegen Zürn per Fussabwehr Sieger blieb.
In der 24. Minute war dann auch er machtlos: einen Eckall von Dittmann setzte Scirpoli per Kopf zur Führung in die Maschen – erneute Führung für den Spitzenreiter.
Nun zeigten sich auch die Gäste mal wieder vor dem Dahenfelder Tor, ein Schuss aus 20 Metern kam aber zu zentral und konnte von Patrick Roth entschärft werden (32.). Anschließend zog der Schiedsrichter noch den Unmut der Einheimischen auf sich, als er einen Stürmer zurückpfiff, der völlig frei auf das Tor zugelaufen wäre. Zumindest eine diskutable Entscheidung, Forderungen nach dem Videobeweis blieben allerdings aus.
Bedingt durch das starke Pressing, mit dem die Heimelf so ihre Schwierigkeiten hatte, fiel in der 38. Minute das 1:3. Dittmann konnte einem Abwehrspieler im Strafraum den Ball abnehmen und blieb dann alleine vor dem Tor gewohnt souverän.
Ein weiteren Treffer wurde den Gästen vom Schiedsrichter verwehrt, als Matthias Wöhr von halbrechts zum Schuss kam, der Keeper zunächst parieren konnte und Scirpoli den Ball aus wenigen Metern ins leere Tor schob – leider ertönte der Pfiff des Schiedsrichters, der Scirpoli im Abseits gesehen hatte.
Wimbauer krönte seine starke Leistung in den ersten 45 Minuten kurz vor dem Halbzeitpfiff, als er erneut im direkten Duell mit Zürn Sieger blieb. Bei einer konsequenteren Chancenverwertung hätte das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden sein können.
In der 54. Minute schnürte Zürn seinen Doppelpack, indem er seine unglaubliche Schnelligkeit ausspielte, die Abwehrspieler stehen ließ und halblinks aus 14 Metern überlegt ins lange Eck einschob. Diesmal war der SGM-Keeper machtlos.
Das Highlight des Spiels lieferte dann Dennis Leitz mit einem absoluten Traumtor aus 42,8 Metern, wie Vermessungstechniker Rouven Cornehl blitzschnell analysierte: einen langen Pass konnte Wimbauer vor einem Angreifer weit außerhalb des Strafraums abfangen, sein Befreiungsschlag missglückte aber völlig und landete bei Leitz, der sich den Ball nochmal zurechtlegte und nach vehementer Aufforderung der Dahenfelder Fans („SCHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEEEEEEESSSSSSSSSSSSSSSS“) abzog. Der Ball flog in perfektem Bogen auf das Gehäuse der SGM zu, ein Abwehrspieler sprintete nach hinten und sprang auf der Linie nach oben, konnte den Ball, der knapp unter der Latte ins Tor flog, aber nicht erreichen – 1:5 und sicherlich eines der schönsten Tore dieser Saison (57. Minute).
Ein weiteres Tor wurde den Dahenfeldern in der 63. Minute aberkannt, als Dittmann nach einem Lattentreffer von Zürn aus 2 Metern abstaubte. Ebenfalls fragwürdig.
Slapstickeinlage dann in der 66. Minute: Weiß spielte den Ball zurück auf Keeper Roth, der wie sein Bruder heute wohl nicht der beste Freund des Balles war und am Spielgerät drüber, drunter oder irgendwo vorbei schlug. Die Kosten für den fälligen Kasten Bier werden sich Weiß und Roth wie nach dem Spiel vereinbart teilen.
73 Minuten waren gespielt, als die SGM auf 3:5 verkürzen konnte. Traunecker wurde von mehreren Verteidigern nicht ausreichend attackiert und konnte aus 17 Metern trocken abziehen. Der Ball schlug unhaltbar rechts unten im Tor ein. Die Heimelf witterten jetzt natürlich nochmals Morgenluft, völlig unnötig hatte man sie wieder ins Spiel kommen lassen, die Hoffnung auf einen Punktgewinn wurde ihnen aber recht schnell wieder genommen: 4 Minuten nach dem 3:5 segelte ein abgefälschter Ball in hohem Bogen gefühlte 10 Sekunden durch den 5-Meter-Raum. Eigentlich sichere Beute für einen Torwart, Wimbauer machte aber keine Anstalten, den Ball runter zu pflücken, was seine Abwehr-Kollegen wohl auch irritierte. So kam Wöhr ohne springen zu müssen einen Meter neben dem Pfosten zum Kopfball, legte quer auf Scirpoli, der keine Probleme hatte, den Ball ebenfalls zum Doppelpack im Tor unterzubringen.
10 Minuten vor Ende der Partie verhinderte Patrick Roth das 4:6, als er im Eins gegen Eins stark den Winkel verkürzte und per Fußabwehr zur Ecke klären konnte.
In der 84. Minute gab der Schiedsrichter dann Elfmeter für die Krumme Ebene. Wahrscheinlich war er der einzige, der hier ein strafwürdiges Vergehen gesehen hat. Aber gut, er hatte 70 Meter entfernt natürlich auch den besten Blick auf das Geschehen im Strafraumeck, als der Stürmer im Zweikampf mit Esslinger plötzlich zu Boden ging.
Aber der Fussballgott hatte ein Einsehen und lenkte den Ball beim Schuss dann einen Meter über das Tor – Fieldgoal für die Krumme Ebene, aber falsche Sportart, deshalb keine Punkte.
Somit siegte der SC Dahenfeld mit 6:3 in Gundelsheim und hat die perfekte Ausbeute von 36 Punkten nach 12 Spielen auf dem Konto, was dazu führte, dass Coach Seitz sein Versprechen einlöste und das Team anschließend noch in seinen Partykeller einlud, wo die Winterpause mit diversen Brauereierzeugnissen und einer Nicht-WM-Teilnehmer-Spezialität eingeläutet wurde.
Das nächste Pflichtspiel bestreitet der SC Dahenfeld am 18.02.2018 in der 4. Pokalrunde zuhause gegen die Bezirksliga-Mannschaft der SG Bad Wimpfen.

Dahenfelder Siegesserie bleibt bestehen – 4:2 im Spitzenspiel gegen die Zweite der SG 1876 Bad Wimpfen e. V.
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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Auch der Tabellendritte aus Bad Wimpfen kann den beeindruckenden Lauf der Dahenfelder nicht stoppen. Nach 90 Minuten stand ein verdienter, aber auch hart erarbeiteter 4:2-Erfolg für die Hausherren. Die Kurstädter zeigten die beste Leistung einer Gästemannschaft an der Dahenfelder Prügelwiese in dieser Saison.
Zu dieser Begegnung wurde erstmals die neue, Hypermegahightech-Anlage samt neuem, Hypermegahightech-Stadionsprecher T. Bretzel (oder nennen wir ihn aus Datenschutzgründen doch besser Timo B.) in Betrieb genommen. Wir versuchen das Ganze im Laufe der Saison noch zu optimieren, für den ersten Versuch war es aber völlig in Ordnung. Musikwünsche können bei unserem Resident-DJ „TiFi“ abgegeben werden.
Bad Wimpfen begann bei typisch nass-kaltem Herbstwetter sehr mutig und hatte bereits in der dritten Minute eine riesen Gelegenheit in Führung zu gehen, als ein Angreifer toll freigespielt wurde und halbrechts vor SC-Torhüter Patrick Roth zum Abschluss kam. Roth verkürzte jedoch hervorragend den Winkel und konnte parieren.
Die Hausherren zeigten sich beeindruckt von den sehr agilen und kompakt stehenden Gästen, die die Räume schon früh eng machten und konnten so ihr gewohntes Kombinationsspiel nicht richtig aufziehen.
Trotzdem kam der SCD in der 11. Minute zum Führungstreffer. Der aufgerückte (wobei, eigentlich ja Standard für unseren Außen“verteidiger“) Marco Roth schlug einen herrlichen Flankenball in den Strafraum, wo Sandro Scirpoli, auch dank Mithilfe des zögernden SG-Keepers, per Kopf den umjubelten Führungstreffer markieren konnte.
Dieser Treffer zeigte bei den SG-Akteuren jedoch keine Wirkung, weiterhin versuchten sie mutig nach vorne zu spielen, ohne die Defensive zu vernachlässigen, auch wenn sich das nicht in weiteren Torchancen widerspiegelte.
Ab der 20. Minute hatte der SC das Spiel dann etwas besser im Griff und konnte sich auch mal länger in der Hälfte der Wimpfener festsetzen, mehr als ein ungefährlicher Versuch per Freistoß von Timo Dittmann sprang aber nicht heraus (27. Minute).
In der 33. Minute entschied der Schiedsrichten dann nach Foulspiel von M. Roth auf Elfmeter für Bad Wimpfen. Kategorie: Kann man geben, muss man aber nicht. Der SG-Schütze Scheer(te) sich nicht um berechtigt oder nicht, verlud Patrick Roth und verwandelte sicher. Kein unverdienter Ausgleich, wenn man die bisherigen Spielanteile betrachtete.
Zum Ende der ersten Halbzeit veranstalteten beide Teams dann ein kleines Ecken-Festival, an dem Konstantin Rausch vom glorreichen 1. Fußballclub Köln seine wahre Freude gehabt hätte. Kein einziger Ball kam auch nur annähernd gefährlich in den Strafraum.
Zudem trug der Schiedsrichter mit einigen rätselhaften Entscheidungen und einer gewöhnungsbedürftigen Auslegung betreffend „Schiedsrichter-Ball“ abwechselnd zu Belustigung und Empörung bei.
Als alles schon mit dem Halbzeitpfiff rechnete, begab sich Marco Roth (siehe oben) in den Gästestrafraum, fiel im Zweikampf (etwas zu theatralisch) am Strafraumeck und der Schiedsrichter entschied erneut auf Elfmeter. Kann man geben, etc..
Lukas Baum schnappte sich die Kugel und versenkte humorlos links unten im Eck zur 2:1-Führung für die Heimelf – auch hier sprang der Torwart in die andere Ecke. Das war zugleich die letzte Aktion in den ersten 45 Minuten.
Der Zweite Durchgang startete dann so, wie der erste aufgehört hatte – mit einem Tor für den SC!
Timo Dittmann setzte sich auf rechts außen gewohnt stark durch, passte den Ball stramm in den Strafraum zum völlig frei stehenden Scirpoli, der den Ball auf den ebenfalls sträflich alleingelassenen Matthias Wöhr prallen ließ. Wöhr ging auf Nummer sicher und erzielte aus 5 Metern mit der Picke das 3:1 (48.). Die Abwehr der Gäste war mit den Köpfen wohl noch in der warmen Kabine.
Dieser Doppelschlag hinterließ bei Bad Wimpfen dann einen bleibenden Eindruck. Fortan kontrollierte der SC das Geschehen deutlich, ohne jedoch selbst absolute Glanzpunkte zu setzen. Top-Torjäger Dennis Zürn hatte seine beste Gelegenheit in der 56. Minute, der Abschluss nach einem schönen Spielzug war aber kein Problem für den Torwart.
Ein paar Schiedsrichter-Bälle später dann die endgültige Entscheidung:
In der 68. Minute wurde ein Dahenfelder Akteur (wohl unnötig zu erwähnen, welcher) rechts im Strafraum gefoult. Diesmal glasklar, das Geräusch der Sense konnte man wohl über den ganzen Sportplatz hören. Wieder trat Lukas Baum an, wieder humorlos, wieder links unten, wieder den Keeper verladen – 4:1!
Das Spiel war entschieden, Wimpfen steckte aber nicht auf und es kam noch zu weitere Chancen auf beiden Seiten: In der 72. Minute kamen die Kurstädter gefährlich vor das Tor, der Schuss aus 16 Metern war aber kein Problem für Patrick Roth.
Die Gäste konnten einen wunderschönen Angriff der Heimelf (74.) in letzter Sekunde unterbinden, auf der anderen Seite stoppte Marcel Esslinger einen gegnerischen Angreifer stark (76.).
SC-Torwart Roth musste dann in der 86. Minute nochmals sein ganzes Können aufbieten, als er im eins gegen eins erneut Sieger blieb und 3 Meter vor dem Tor zur Ecke abwehren konnte.
Den Schlusspunkt in einer zumindest in der zweiten Halbzeit unterhaltsamen, aber nicht hochklassigen Partie setzte die SG in der 90. Minute: ein schöner Schlenzer von Tim Bergander landete über Roth hinweg unter der Latte zum 4:2.
Ein verdienter Sieg gegen starke Gäste, die sicherlich noch eine gute Rolle in der Runde spielen werden.
Der SCD überwintert somit als Herbstmeister!
Wir bedanken uns bei der SG Bad Wimpfen II für die faire Partie und wünschen einen erfolgreichen weiteren Saisonverlauf.
Nächste Woche hat der SCD spielfrei.
Am 19.11.17 findet das letzte Spiel im Kalenderjahr 2017 bei der SG Krumme Ebene am Neckar II in Gundelsheim statt.
Nur noch 17 Siege bis Europa!
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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In der dritten Pokalrunde bekam es der SC Dahenfeld mit dem FSV Schwaigern 1993 e.V. zu tun. Die Gäste belegen in den Kreisliga A3 momentan den 4. Tabellenplatz und gingen als Favorit in die Partie.
Es machte die Angelegenheit für die Gastgeber zudem nicht einfacher, dass man auf Lukas Baum und Matthias Wöhr (zumindest auf dem Feld) verzichten musste. Sandro Scirpoli und Alessandro D'Ostuni standen dafür in der Startelf.
In den Anfangsminuten merkte man beiden Mannschaften des Respekt voreinander an, das Geschehen spielte sich ohne große Torchancen zwischen beiden Sechzehnern ab.
Eher zufällig kam es dann zum ersten Aufreger des Spiels: eine undankbare Rückgabe konnte SC-Keeper Patrick Roth nicht verarbeiten und der Ball kullerte auf das leere Dahenfelder Tor zu, zum Glück für die Gastgeber ging das Spielgerät knapp neben den Pfosten und konnte auch von einem heraneilenden Stürmer nicht mehr über die Linie gedrückt werden. Kurzzeitig machte sich der momentan 5. Keeper Lorenz Effenberger (nach seinem mehr oder weniger gelungenen Einstand im Einlagespiel der zweiten Mannschaft in Stein) Hoffnung auf einen Einsatz am Sonntag, es sollte aber die letzte Unsicherheit von Patrick Roth an diesem Nachmittag bleiben.
Mehr Höhepunkte gab es in der ersten Halbzeit nicht, die zweite sollte dann aber deutlich mehr an Unterhaltung bieten.
Bereits in der 50. Minute tauchte ein Schwaigerner Spieler frei vor Roth auf, der Torhüter blieb aber Sieger.
Besser machte es 2 Minuten später Timo Dittmann auf der anderen Seite: Thomas Heinrich spielte aus dem Mittelfeld einen Zauberpass auf den durchstartenden Dittmann, der aus 16 Metern eiskalt zur Führung vollstrecken konnte.
Die Gäste wurden nun spielbestimmender, ohne sich zunächst große Chancen zu erarbeiten. Ein Schuss und ein Kopfball verfehlten das Tor doch deutlich (55./58.).
Deutlich brenzliger war es in der 63. Minute, zunächst konnte Gerrit Weiß eine flache Hereingabe gerade noch vor dem Gegner klären, den darauffolgenden Schuss lenkte Roth überragend um den rechten Pfosten zum Eckball.
Erneut Roth verhinderte den Ausgleich in der 70. Minute, als er einen Schuss von halb links parieren konnte.
Fast im Gegenzug zeigte der SC, wie man es besser macht: Heinrich spielte einen weiten Ball auf links außen, den sich Dennis Zürn erlaufen konnte, drei Gegenspieler zu Statisten degradierte und dem Keeper mit seinem Abschluss keine Chance ließ - 2:0 für Dahenfeld!
Nun war es ein super Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, jedoch hielt Roth mit einer Fussabwehr weiterhin seinen Kasten sauber (75.) und der eingewechselte Muharrem Gülsün verpasste das vorentscheidende 3:0 (81.).
Der Anschlusstreffer der Gäste resultierte in der 84. Minute durch einen berechtigten Foulelfmeter. Diesmal war Patrick Roth chancenlos gegen den platzierten Schuss des FSV-Akteurs, nur noch 2:1 für den SCD.
Die Heimelf fing nun jedoch nicht an zu wackeln, beeindruckend souverän ließ man die Gäste nicht zum finalen Sturmlauf ansetzen und suchte auch weiterhin selbst noch den Weg nach vorne.
In der 86. Minute verpasste Gülsün mit einem Schuss, der knapp rechts am Tor vorbei ging, das 3:1, welches aber in der Nachspielzeit dennoch fallen sollte:
Einen tollen Spielzug über Gülsün, der einen Pass auf rechts außen zu Marco Schübele spielte, welcher mit einer Maßflanke Zürn bediente, vollendete unser neues Kopfballmonster zur endgültigen Entscheidung.
So siegte man in einem Spiel, bei dem beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten, im Endeffekt aufgrund der besseren Chancenverwertung nicht unverdient gegen einen klassenhöheren Gegner.
"Europapokal"-Gesänge hallten wohl noch bis tief in die Nacht durch das Dorf.
In der 4. Runde trifft der SCD nun auf die Bezirksligamannschaft der SG 1876 Bad Wimpfen e. V..
Im Ligaalltag erwartet man am Sonntag die Zweitvertretung der Kurstädter um 14.30 Uhr an der Prügelwiese.
6:0 Sieg in Untereisesheim – Baum und Zürn treffen doppelt
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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Am 11. Spieltag trat der Spitzenreiter aus Dahenfeld beim Tabellenzwölften TSV Untereisesheim Fußball II an. Klare Vorzeichen also, ebenso klar sollte sich auch das Geschehen über die 90 Spielminuten auf dem Platz darstellen.
Die ersten 10 Minuten müssen im Bericht leider entfallen, da sich der Reporter nach etwas verspäteter Ankunft erstmal in die örtliche Gaststätte begab, wo der Ausschank des Gerstensafts mit der bekannten griechischen Gemütlichkeit angegangen wurde. Laut Erzählungen der bereits anwesenden Dohfelder hatte man aber nichts verpasst, außer einem ungefährlichen Freistoß, den man wohl eher als Elfmeter hätte auslegen müssen. Mal wieder hatte der Videoschiedsrichter versagt. Schafft den Müll doch bitte wieder ab!
Die erste große Chance für den SCD bot sich in der 13. Minute Axel Zimmermann: der gegnerische Keeper konnte den Ball nicht festhalten, kollidierte mit seinem Mitspieler und der Ball flog Zimmermann vor die Füsse. Sein Schuss fand jedoch nicht den Weg ins Tor, sondern traf den Knäuel Untereisesheimer, von wo der Ball ins Toraus sprang. Den darf unser Edeltechniker aber auch mal machen.
Im Anschluss scheiterte Top-Torjäger Zürn aus 5 Metern per Kopf am Torhüter. Auch da war mehr drin, Zürn hat sein Kopfball-Pulver aber wohl letzte Woche schon verbraucht.
In der 20. Minute dann die verdiente Führung für die Gäste. Marco Roth hatte sich den Ball halblinks zum Freistoß hingelegt und die Dahenfelder Zuschauer schwankten mit ihren Prognosen zwischen „Mauer“, „Zaun“ und „Bad Wimpfen“. Roth aber schoss flach auf das Torwarteck. Den harmlosen Schuss ließ der Keeper nach vorne abprallen, Lukas Baum bedankte sich artig und schob locker ein.
Kurze Zeit später ließ Baum seinen zweiten Treffer folgen: Zürn setzte sich um Strafraum überragend durch und chipte den Ball von der Grundlinie an den zweiten Pfosten, wo weder Abwehrspieler noch Torwart ausreichend klären konnten. Der Ball landete bei Baum, der aus 4 Metern überlegt ins rechte Eck einköpfte – 2:0 nach 32 Minuten.
Ein Eckball brachte in der 39. Minute bereits die Entscheidung. Zimmermann brachte die Ecke in den Strafraum, wo sich der Keeper und ein Abwehrspieler wieder gegenseitig behinderten und Malle-Marco Roth den Ball letztendlich in die Maschen drosch (Bildstrecke anbei).
Die Chance auf das 4:0 vor der Pause vergab Spielertrainer Wöhr, freistehend vor dem Tor wollte er den Ball filigran über den Keeper ins Tor heben, der Ball landete aber irgendwo an der Eckfahne. Wohl völlig enttäuscht von sich selbst wechselte er sich zur Halbzeit dann aus. Strafe muss schließlich sein!
Den Höhepunkt in der Untereisesheimer Slapstick-Defensive ereignete sich direkt nach der Pause, als Torwart und Abwehrspieler völlig unbedrängt „Nimm ihn du, ich hab ihn sicher“ spielten. Da sie sich nicht einig werden konnten, erbarmte sich Zürn und schob den Ball aus 16 Metern ins leere Tor zum 0:4.
Einen deutlich schöneren Treffer erzielte Zürn in der 62. Minute: „Alessio“ D´Ostuni spielte einen herrlichen Ball in den Lauf von Zürn, der vor dem Keeper eiskalt blieb und einnetzte.
D´Ostuni konnte sich selbst leider nicht in die Torschützenliste eintragen, er scheiterte freistehend an einer guten Parade des Heimkeepers.
Den Schlusspunkt der einseitigen Partie setzte Timo Dittmann mit dem eindeutig schönsten Treffer des Nachmittags. Mit seiner überragenden Schusstechnik schlenzte Dittmann den Ball aus 18 Metern unhaltbar in den von ihm aus gesehen rechten Winkel.
Mit 10 Siegen aus 10 Spielen und einem Torverhältnis von 43:6 bleibt der SC Dahenfeld weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze der Kreisliga B2 und hat sich das heutige Kabinenfest redlich verdient. Da zeitgleich auch die Alten Herren ihr Kabinenfest abhalten, bitten wir bereits jetzt um etwas Nachsicht der Anwohner ;)).
Bereits am Mittwoch geht es in der dritten Pokalrunde weiter, wenn der A-Ligist FSV Schwaigern 1993 e.V. an der Dahenfelder Prügelwiese antritt.
Spielbeginn ist um 14.30 Uhr.
SCD auch im 9. Spiel siegreich – 7:0 gegen Biberach
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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Am zehnten Spieltag der Kreisliga B2 Unterland gastierte erstmals der TSV Biberach 1905 e. V. Fußball an der Dahenfelder Prügelwiese.
Die Biwwericher wechselten zur Spielzeit 17/18 von der Kreisliga B3 in die B2 und konnten nach 8 Spielen 12 Punkte einfahren, was sie auf den 6. Tabellenplatz brachte.
Das Trainerduo Wöhr/Seitz hatte keinen Grund, die Aufstellung im Vergleich zur Vorwoche zu verändern und begann somit mit der Elf, die in Kochertürn mit 6:0 gewonnen hatte.
Dahenfeld war bei typischem Oktoberwetter von Anfang an spielbestimmend, konnte sich in den ersten Minuten jedoch keine Chance gegen kompakt stehende Gäste erarbeiten.
Aber kaum war das erste "HOCHFAHRN!!!" von der Tribüne verklungen, spielte Top-Vorbereiter Timo Dittmann im Strafraum Matthias Wöhr an, der 10 Meter vor dem Tor gewohnt souverän blieb und per Flachschuss in der 8. Minute die Führung erzielen konnte.
Dahenfeld kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen, die nächste große Chance hatten aber die Gäste: ein TSV-Akteur versuchte sein Glück von der Mittellinie, sein Schuss ging im hohen Bogen aber ganz knapp am Pfosten vorbei. Hier hätte SC-Keeper Patrick Roth keinerlei Chance gehabt, der Ausgleich wäre aufgrund der Spielanteile aber auch alles andere als verdient gewesen.
Seltenes bekamen die rund 100 Zuschauer ab der 24. Minute zu sehen: nach einem schnellen Einwurf von Thomas Heinrich flankte Marco Roth den Ball präzise auf Dennis Zürn. Der nicht gerade als Kopfballspezialist bekannte Zürn hielt einfach mal den Schädel hin und wohl auch zu seiner eigenen Verwunderung landete der Ball genau im rechten Winkel – 2:0 für den SC Dahenfeld!
Doch damit nicht genug von unseren Kopfballungeheuern. Eine super Flanke von rechts durch Axel Zimmermann bugsierte Thomas Heinrich einen Meter neben dem langen Pfosten aus eigentlich unmöglichem Winkel gegen die Laufrichtung des Keepers ins untere Eck. Ein sehr schöner Treffer unseres weißen Edgar Davids.
Eine Minute später dann die endgültige Vorentscheidung: Heinrich passte 10 Meter vor dem Tor auf Zürn, der dann etwas zürnuntypisch diese Großchance völlig eiskalt zum vierten Tor nutzte.
Und bei einem solchen Kopfballungeheuer-Festival darf einer natürlich nicht fehlen: kurz vor dem Halbzeitpfiff gab es noch einmal Ecke für die Hausherren, Heinrich brachte den Ball nach innen, wo Matthias Wöhr am höchsten stieg und zum 5:0 einköpfte. Wöhr bewies damit den Kritikern (bzw. dem einen) auf der Tribüne, dass er es mit dem Kopf noch nicht verlernt hat. Er ist ja noch jung und muss lernen, mit dem Druck umzugehen, da sind solche Antworten auf dem Platz natürlich das Beste.
Auch in der zweiten Hälfte änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen. Dahenfeld war klar überlegen, schaltete dennoch einen Gang zurück und Biberach war nur noch auf Schadensbegrenzung aus, weshalb die Partie leider etwas verflachte.
In der 60. Minute spielte der eingewechselte D´Ostuni einen schönen Pass auf Zürn, der rechts außen an seinem Gegenspieler vorbeizog und den in der Mitte freistehenden Dittmann fand. Es war eine der leichteren Übungen für Dittmann, den Ball noch über die Linie zu schieben und auf 6:0 zu erhöhen.
Der 14. Saisontreffer gelang Dennis Zürn in der 69. Spielminute: Sein Flachschuss aus 18 Metern schlug unhaltbar im linken unteren Eck ein. Ein wichtiger Treffer für Zürn, schließlich spürt er den Atem seines härtesten Verfolgers in der ligaweiten Torschützenliste bereits im Nacken – es folgt Matthias Wöhr mit 8 Saisontreffern!
Die restliche Spielzeit plätscherte die Begegnung vor sich hin. Dahenfeld wollte nicht mehr, Biberach konnte nicht.
Somit endete das Spiel mit einem überzeugenden und verdienten 7:0 für den Gastgeber, der weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze steht. Zudem konnte man das bessere Torverhältnis gegenüber dem SC Paderborn 07 e.V. um weitere 4 Tore ausbauen. Langsam wird es eng für euch, Freunde! Auch unsere freien Termine für ein Spiel sind nicht unendlich, also meldet euch!
Wir bedanken und bei dem TSV Biberach für die faire Partie und beim Schiedsrichter für die souveräne Leitung.
Das nächste Spiel bestreitet der SCD am Sonntag, 29.10.2017 beim TSV Untereisesheim II.
Spielbeginn in Uheim ist bereits um 13.15 Uhr!
Souveräner 6-0 Erfolg in Kochertürn
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- Geschrieben von Sebastian Habla
- Hauptkategorie: Fußball
- Kategorie: Aktive Mannschaft
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Am 9. Spieltag standen sich am Sonntag die SGM Kochertürn/Stein II und der SC Dahenfeld gegenüber.
Der SC ging als klarer Favorit in die Partie beim Tabellenzehnten und ließ über die kompletten 90 Minuten niemals einen Zweifel aufkommen, wer dieses Spiel gewonnen würde.
Bei herrlichem Wetter musste das Trainerduo Wöhr/Seitz erstmals urlaubsbedingt auf Rouven Cornehl verzichten, der sich derzeit in Indien befindet. Gerüchten zufolge ist er auf dem Weg zum obersten Chef des Kwik-E-Marts, um ihm drei Fragen zu stellen. Wir wünschen einen schönen Aufenthalt und vielleicht überkommt ihn ja auch noch eine spirituelle Erleuchtung, die ihn zu einem Friseurbesuch bewegt.
Dementsprechend wurde die Viererkette durch M. Roth, G. Weiss, M. Esslinger und C. Korb gebildet.
Jene Viererkette machte ihren Job an diesem Nachmittag hervorragend, nur einmal bereits in der 4. Minute kam ein SGM-Spieler in aussichtsreicher Position zum Abschluss, Patrick Roth im Tor hatte aber keine Probleme mit dem zu zentralen Schuss.
Von nun an spielte in der 1. Halbzeit nur noch der Tabellenführer.
In der 8. Spielminute stand Timo Dittmann nach herrlichem Zusammenspiel mit Dennis Leitz frei vor dem gegnerischen Tor. Leider übersah er den mitgelaufenen Dennis Zürn und scheiterte an einer guten Fussabwehr des Schlussmanns.
Wiederum dem Keeper, bzw. seiner Mütze war es nach 15 Minuten zu verdanken, dass weiterhin die Null stand: Zürn gefiel die Kopfbedeckung seines Gegenübers wohl nicht, und so verzichtete er aus 13 Metern darauf, den Ball im Tor unterzubringen, sondern zielte lieber souverän auf die Mütze, die dann vom Kopf flog aber auch den Gegentreffer verhinderte.
Zwei Minuten später entschied er sich dann für den Torerfolg: ein gegnerischer Angriff wurde auf Strafraumhöhe gestoppt, Matthias Wöhr bediente mit einem als Befreiungsschlag getarnten Traumpass den an der Mittellinie lauernden Zürn. Solange Usain Bolt nicht in die Kreisliga B wechselt, gibt es wohl keinen Gegenspieler, der mit seinem Tempo mithalten kann, und so ersprintete er sich bis zum Strafraum einen komfortablen Vorsprung und schob den Ball souverän in das lange Eck.
In der 19. Minute scheiterte Lukas Baum am wieder gut reagierenden Torwart, der schon jetzt bester Spieler seines Teams war, nach der folgenden Maßflanke von D. Leitz auf Dittmann, der aus 4 Metern frei vor dem Tor einnetzte, war aber auch er machtlos. 0-2!
Mit der sicheren Führung im Rücken verflachte das Spiel des SCD in den folgenden Minuten etwas.
Immerhin konnte der Dahenfelder Thomas Bertsch in der Zwischenzeit das technische Problem der Kochertürner LED-Anzeigetafel beheben und der Spielstand somit wieder richtig mitgeteilt werden.
Erst in der 40. Minute wieder ein Highlight, und was für eins! Timo Dittmann nahm den Ball aus 20 Metern an, ließ ihn einmal aufprallen und knallte ihn dann über den Torwart hinweg zum 0-3 ins Tor.
Den Schlusspunkt der ersten 45 Minuten setzte Zürn, sein Schuß aus spitzem Winkel ging aber am Tor vorbei, so ging es mit einer beruhigenden Führung in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit scheiterte Kapitän Malle-Marco Roth am Pfosten.
Das 0-4 fiel in der 54 Minute, als sich Dittmann auf rechts außen stark durchsetzte und den Ball in die Mitte zum eingewechselten Sandro Scirpoli brachte, der die perfekte Vorlage aus 3 Metern problemlos verwertete.
Wiederum Ditttmann war der Vorbereiter des 0-5. Sein Eckball erreichte in der Strafraummitte den völlig freistehenden Wöhr, der den Ball mit rechts in den Winkel setzte.
Einen Moment, der ähnlich häufig vorkommt wie eine totale Sonnenfinsternis oder eine gute Saison des Hamburger SV, erlebten die Zuschauer beinahe in der 64. Minute: Christopher Korb, der nicht als Vollstrecker bekannt ist, setzte zu einem starken offensiven Vorstoß an und kam auf Höhe des Strafraums zum Abschluss. Sein Schuss ging jedoch leider knapp am kurzen Pfosten vorbei. Schade, das wäre eine Kiste (im doppelten Sinne) wert gewesen.
Die einzig nennenswerte Chance hatten die Hausherren in der 69. Minute, als ein Spieler aus sehr abseitsverdächtiger Position einen langen Ball noch vor Patrick Roth außerhalb des Strafraums erreichte. Er legte den Ball am Keeper vorbei und hatte nun von links die Optionen entweder ins leere Tor einzuschieben, oder mit dem Ball ins Tor zu laufen. Im Endeffekt entschied er sich für eine ganz andere Variante und lief mit dem Ball ins Toraus. Kann man machen, muss man aber nicht zwingend. Uns soll es recht sein.
Den Schlusspunkt setzte Lukas Baum unter Mithilfe eines Abwehrbeines: Baum zog aus 18 Metern ab, der Ball wäre Richtung Eckfahne gegangen (dort aber wohl mangels Geschwindigkeit nicht angekommen), wurde vom Gegner aber noch so abgefälscht, dass er in entgegengesetzter Laufrichtung des Torwarts unhaltbar über die Linie hoppelte und Baum schon 2 Sekunden bevor der Ball im Tor war die Arme zum Jubeln hochreissen konnte. Vielleicht war es ja auch genau so gewollt. Leider war nach Spielende kein Sky-Reporter zur Verfügung um den Sachverhalt mit Baum zu klären.
So stand am Ende ein nie gefährdeter Sieg der Rot-Weißen, der auch in dieser Höhe verdient war.
Wir bedanken uns bei der SGM Stein-Kochertürn für das faire Spiel und bei dem Schiedsrichter für die äußerst souveräne Leitung.
Für den SC Dahenfeld geht es am Sonntag um 15 Uhr zuhause gegen den TSV Biberach 1905 e. V. Fußball weiter.
Zuvor bestreitet die Zweite Mannschaft ein Spiel gegen die eigenen Alten Herren.

SC Dahenfeld trifft im Pokal auf FSV Schwaigern
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- Geschrieben von Timo Dittmann
- Hauptkategorie: Fußball
- Kategorie: Aktive Mannschaft
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Die 3. Runde des Bezirkpokal Unterland wurde ausgelost. Der SC Dahenfeld trifft auf den FSV Schwaigern, die in dieser Saison in der Kreisliga A3 an den Start gehen. Nach acht Spieltagen steht die Mannschaft auf dem dritten Tabellenplatz mit sechs Siege, einem Untentschieden und einer Niederlage.
Gespielt wird am 01. November auf dem Dahenfelder Sportgelände. Anpfiff wird um 14:30 Uhr sein.