SC Dahenfeld 1946 e.V.
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Turnfest-Romantik pur, wechselhaftes Bodenseewetter und herausragende sportliche Leistungen: Eine Delegation des Sportclubs Dahenfeld e.V. machte sich auf den Weg nach Konstanz, um sich beim Landesturnfest mit der baden-württembergischen Konkurrenz zu messen. Hinter den Dahenfeldern liegt ein langes, intensives Wochenende, das allen Beteiligten noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Schon vor den eigenen Wettkämpfen zeigten sich die Dahenfelder von ihrer kameradschaftlichen Seite. Beim Leichtathletik-Einsatz im Stadion Wollmatingen packte das Team tatkräftig als Helfer mit an. Trotz eisiger Temperaturen übernahmen sie die Betreuung der Weitsprunganlage. Drei Stunden lang hieß es dort Harken, Messen und Anfeuern, bis die Hände von der Aluminium  Harke schwarz waren. Parallel dazu sprangen andere Dahenfelderinnen flexibel beim Beachvolleyball-Turnier ein, weil Kampfrichter vor Ort im Überfluss vorhanden waren.

Der eigentliche Wettkampftag verlangte den Athleten beim traditionellen Wahlwettkampf alles ab. Dass beim Turnfest der Teamgeist oft Berge versetzt, zeigte sich am Schwebebalken: Kim Wirth verließ beim Einturnen kurzzeitig der Mut am berüchtigten Zitterbalken. Nach einer mentalen Pause und der großartigen Unterstützung durch Vereinskameradin Nina Hanselmann trat sie im zweiten Anlauf selbstbewusst an und meisterte die Übung bravourös.

Die sportliche Bilanz des SC Dahenfeld im klassischen Wahlwettkampf und den Fachwettkämpfen kann sich mehr als sehen lassen. Kim Embrey erreichte bei den Masters der Senioren-Leichtathletik in der Altersklasse w35-39 mit 16,848 Punkten als einzige Teilnehmerin den ersten Platz und erhielt so den Meistertitel. Im anschließenden Wahlwettkampf erreichte sie zudem den 23. Platz von 27 Teilnehmerinnen. Bei den Männern sicherte sich Andreas Chardon in einem starken Feld von 106 Teilnehmern der Altersklasse m30-34 einen genialen 18. Platz. Nick Chardon folgte ihm in derselben Altersklasse auf einem tollen 36. Platz. Bernd Chardon bewies in der Klasse m60-64 seine Klasse und holte den 23. Platz von 69 Startern. Bei den Frauen glänzte Marie Kühner (w16-17) im Mammut-Teilnehmerfeld von 288 Starterinnen mit einem hervorragenden 30. Platz. Nina Hanselmann belohnte ihre Nervenstärke in der Altersklasse w30-34 mit dem 22. Platz von 85 Teilnehmerinnen. In der Kategorie w20-24 erturnte sich Marlene Katz einen guten 63. Platz. Bei den Starterinnen der Altersklasse w18-19 landete Kim Wirth auf Platz 63 von 173, dicht gefolgt von Greta Jochum auf Platz 98.

Auch abseits der Turnmatte wurde alles gegeben. Beim riesigen Beachvolleyball-Quattro-Mixed-Turnier kämpften insgesamt stolze 72 Mannschaften in 12 Gruppen um den Einzug in die Endrunde. Das Dahenfelder Team, mit Andreas, Nick, Marie, Kim W., Nina und Anja sowie Marlene als Joker, zeigte im Sand eine starke Performance. Am Ende reichte es in der Gruppenphase für einen hervorragenden zweiten Platz, womit der Sprung ins Finale nur haarscharf verpasst wurde. Für ein echtes Highlight mit Augenzwinkern sorgte das Team beim berühmt-berüchtigten Besonderen Wettbewerb. Inmitten der absoluten Turnfest-Stimmung paddelte und rannte sich die Dahenfelder Truppe auf den 196. Platz von insgesamt 221 teilnehmenden Mannschaften. Nach einem stimmungsvollen Abstecher ins Turnfestzentrum direkt am See traten die Dahenfelder erschöpft, aber glücklich die Heimreise an.