SC Dahenfeld 1946 e.V.
Der Dorfclub

Nicht so wie geplant lief das Jubiläumsjahr zum 75. Geburtstag des Sportclubs Dahenfeld. Aber die Vorstandschaft war kreativ und veränderte die geplanten Veranstaltungen so, dass sie in die Corona-Landschaft passten. Da wurde mit viel persönlichem Aufwand, die Wurst und der Weck (und noch etliche Zugaben), statt beim großen Grillfest serviert, einfach an die Haustüre geliefert.

Der für den kalten Januar geplante Ehrungsabend fand nun mitten im heißen Juni statt und alle geladenen Gäste genossen die bunte Veranstaltung in der schön geschmückten Hüttberghalle mit einem delikaten Büffet. Der äußere Rahmen versprach nicht zu viel. Mit Rosen und Kerzen auf dem Tisch, die eleganten SC-Jubiläums-Weingläser daneben, machte der Saal richtig was her. Die personelle Veränderung hatten die Verantwortlichen hervorragend in den Ablauf eingebaut. Der neue Vorstand Maximilian Christ und seine beiden Stellvertreter Timo Dittmann und Simon Pieronzcyk waren immer präsent, auch bei den Ehrungsbildern (wenn auch nicht immer in der gleichen Reihenfolge). Chef des Abends war aber Stefan Erlewein, der heuer nach 27 Jahren das Vereinszepter in jüngere Hände gegeben hatte. Er wurde für seinen langjährigen engagierten Einsatz zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Mit einem großen Applaus wurde auch sein Vize Arnold Heinrich, der im Vorstand bleibt, für seine Arbeit im Vorstand, als Abteilungsleiter Fußball, Trainer und in vielen anderen Gebieten bedacht.

Nun ist er Ehrenvorsitzender des Vereins (Bild: Peter Klotz)

Eine Überraschung würzte den Programmablauf zusätzlich. Mit Bernd Kohlhepp, alias Herr Hämmerle, dem schwäbischen Elvis, trat ein auf allen Gebieten versierter Kenner der Gegenwart auf. Er bezog so manche Ramona und Monika in sein Programm mit ein und erklärte, dass die Frau, die kein Problem hat, nicht vollständig ist. Männer haben nur Lösungen, die passen aber meist nicht zum Problem. Entdeckt hat er das schwäbische Tantra, das schreibt man nämlich „d’Hand ra“ und damit verkündet die Frau, dass sie keinen Wert auf den Kontakt mit ihrem Oberschenkel legt.

Die Theatergruppe des Vereins, eine sehr motivierte Truppe (Bild: Peter Klotz)

Genau der richtige Mann fürs Überreichen des neu geschaffenen Dahenfelder Oskars (St. Remigius heißt er hier) für die Schaupielertruppe war Herr Hämmerle auf jeden Fall. Für den immensen persönlichen Einsatz (seit 1987) auf der Bühne erhielten Meinrad und Martina Heinrich sowie Nicole und Martin Arpogaus die Auszeichnung in Gold. Mit etwas weniger Auftritten wurden Angelika Kraft, Thomas Bertsch und Frank Seitz mit dem silbernen Remigius ausgezeichnet.

Anschließend wurden die langjährigen Mitglieder dann für ihre Treue zum Verein mit Urkunde, Präsent und Nadel belohnt. Es waren heuer ein paar mehr, denn es wurden die Ehrungen für 2020 und 2021 zusammengefasst. 

25 Jahre: Andreas Chardon, Nick Chardon, Stefan Heinrich, Natascha Herkle-Gramlich, Christopher Korb, Ellen Krühsel, Kai Krühsel, Sven Laboranowitsch, Christoph Lohmann, Siegbert Mühleck, Ramona Pieronczyk, Helga Prigl, Marco Roth, Dominik Sauer, Sabrina Sauer, Franz Winel, Nico Amon, Bruno Bauer, Elvira Bauer, Dennis Bauer, Heiko Fabritius, Anna Heinrich, Lena Keicher, Marius Keicher, Julia Kühner, Birgit Lohmann, Sven Lohmann, Gerd Neuberger, Marc Nied, Julian Schmitzer, Martin Schmitzer, Monika Schmitzer, Marion Spohn, Marcel Spohn (Bild: Peter Klotz)

 

40 Jahre: Lothar Huhnstock, Angelika Kraft, Jens Laboranowitsch, Ingo Wieland, Martin Arpogaus, Harald Bauer, Markus Baum, Torsten Baumann, Frank Seitz, Timo Sieger, Martina Winter, Carmen Zartmann-Seitz (Bild: Peter Klotz)

 

50 Jahre: Günther Kühner, Benno Baum, Alfred Dulz, Roland Dulz, Arnold Heinrich, Harald Heinrich, Ralf Lohmann, Edgar Mattes, Günther Vogt, Uwe Winter (Bild: Peter Klotz)

 

60 Jahre: Dieter Lohmann, Hartmut Kristian, Hermann Storz, Rainer Beil, Rolf Heinrich, Winfried Heinrich, Paul Kühner (Bild: Peter Klotz)