Doppelter Spitzenreiter trotz 0:1 Rückstände
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- Geschrieben von Timo Dittmann
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Der Dahenfelder Zug hat einfach keine Bremse! Am gestrigen Sonntag waren sowohl die Erste, als auch die Reserve in Heilbronn bzw. Biberach im Einsatz und konnten jeweils 3 Punkte mit nach Hause bringen. Die Reserve hatte es mit dem Tabellenführer aus Biberach zu tun und kam recht schläfrig ins Spiel. Nach 14 Minuten musste Tim „Katze“ Schiemer seine Klasse im Tor zeigen und parierte einen Elfmeter! Fünf Minuten später war er dann aber geschlagen. Nach einem eigenen Freistoß wurde der SCD ausgekontert und der Stürmer der Gastgeber schob eiskalt zum 1:0 ein. In der Folge wurde der SCD besser und erarbeitet sich gute Chancen, wobei die beste davon von Marlon Walk vergeben wurde. Kurz vor dem Pausenpfiff machte er es deutlich besser: Dennis Bartl Valterri Barthelmie packte einen Zuckerpass auf Marlon aus, der vor dem gegnerischen Keeper ruhig blieb und zum 1:1 Ausgleich einschob!
Nach dem Treffer zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt ging es die Kabinen. Von dort kamen die Dahenfelder mit Rückenwind und konnten in der 50. Minute durch Tobias Fischer in Führung gehen. Sein Schuss landete im Winkel des Biberacher Kastens. In der Folge kamen noch ein paar wenige Chancen der Gastgeber aus Biberach, die aber Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr konnte und der SCD nicht mehr wollte. So blieb es am Ende beim 1:2 für den SCD, der damit die Tabellenführung wieder eroberte.
Auch die erste Mannschaft musste eine schwache erste Hälfte überstehen, ehe in der zweiten Halbzeit der Zug auf den gewohnten Schienen Richtung Dreier lief. Die Gastgeber aus Heilbronn ließen es sich nicht nehmen und stellten ein paar Männer der Landesliga-Mannschaft auf, um die Chancen gegen den Tabellenführer aus Dahenfeld zu erhöhen. Die ersten Minuten begannen die Dahenfelder forsch, aber auch die Heilbronner überspielten das Mittelfeld schnell und so waren die ersten 15 Minuten ein schnelles Spiel auf beiden Seiten. Anschließend ließ der SCD nach und musste den Gastgebern das Spiel überlassen. Es waren zu viele Fehler im Spiel der Dahenfelder, wobei die Heilbronner nicht zu allzu großen Chancen kamen. Die wenigen Chancen auf Dahenfelder Seite wurden vom gegnerischen Keeper gut entschärft. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfif gab es einen Freistoß in halbrechter Position für den VfR. Die starke Hereingabe wurde vom einlaufenden Spieler leicht abgefälscht und ging unhaltbar ins lange Eck.
Trainer Baum und Groner wählten in der Halbzeit glücklicherweise die richtigen Worte und so kam ein deutlich besserer SC aus den Kabinen. In der 56. Minute war es Timo Dittmann der den ersehnten Ausgleich brachte. Nach einer Standardsituation gelang dann der Führungstreffer vor den Augen der Heilbronner „Ultras“, die eher mit unschönen Worten und erhobener Nase auffielen als mit guter Stimmung. Gerrit Weiß verlängerte mit dem Kopf und Robin Seidl machte den Doppelkopfball perfekt zum viel umjubelten 1:2! Im Anschluss versuchte der VfR den Ausgleich zu erzielen, der SCD machte aber dann in der 86. Minute den Sack zu. Nach einem Fernschuss über den weit herausstehenden Keeper von Timo Dittmann war die Messe gelesen und der Dorfclub zeigte dem Stadtclub, dass auch dort schön Fußball gespielt werden kann. Den Schlusspunkt setzte Davide Leone, der einen wunderbaren Konter aus dem Lehrbuch überragend abschloss. Über den eingewechselten Sven Laboranowitsch und Robin Seidl kam der Ball nach rechts zu Davide, der den wieder hochstehenden Keeper fein überlupfte.
Am Ende ein verdienter Sieg der Dahenfelder, wie auch die Expertenrunde im „Querpass mit Gipser“ analysierte (wer den Querpass verpasst hat, kann sich die Folge hier nochmal anschauen: https://www.twitch.tv/videos/1625976713). Am kommenden Sonntag geht es für den SCD weiter mit dem Spiel gegen die SGM Neudenau/Siglingen.
SC Dahenfeld erobert Tabellenführung zurück
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- Geschrieben von Timo Dittmann
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Nachdem die SGM Stein/Kochertürn/Neuenstadt am Samstag ihr Spiel verlor, konnte die 1. Mannschaft am Tag darauf die Tabellenführung zurück erobern. Mit diesem Ziel ging das Team von Kapitän Gerrit Weiß auch auf das Feld und zeigte schon in den ersten Minuten, dass der Sieg heute nur an den SCD gehen kann! Bereits nach 8 Minuten gingen die Dahenfelder durch einen Fernschuss von Timo Dittmann in Führung. Den Rückenwind nahm die Mannschaft mit und erhöhte in der 16. Minute durch Marlon Walk auf 2:0! Vorausgegangen war eine klasse Einzelleistung von Marcel Melzer, der auf der Außenbahn seinen Gegenspieler vernaschte und eine butterweiche Flanke auf den zweiten Pfosten brachte. Der dort einlaufende Walk streckte seinen Kopf hin und erzielt so sein 1. Saisontor. In der Folge hatte der SC das Spiel weitestgehend im Griff und hätte noch das ein oder andere Tor erzielen können, scheiterte aber immer am letzten Pass, der nicht genau genug gespielt wurde. Nach 30 Minuten lies man die Gäste aus Heilbronn besser ins Spiel kommen, die mit einem Pfostenschuss auch gleich gefährlich vor das Tor kamen. Die zweite Chance war dann der Anschlusstreffer. Bis zur Pause passierte nichts mehr am Spielstand, wenn auch die Dahenfelder versuchten wieder besser ins Spiel zu gelangen.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel etwas hitziger, viele kleine Nickeligkeiten und Fouls störten den Spielfluss und brachten oftmals unnötig Feuer ins Spiel. Chancen gab es weiterhin auf beiden Seiten, allerdings weniger durch schöne Kombinationen, sondern eher durch Standards. Am Ende blieb es beim 2:1 Sieg für den SC Dahenfeld, der damit wieder von der Tabellenspitze grüßt. In der kommenden Woche gibt es das Aufeinandertreffen mit dem VfR Heilbronn. Anpfiff ist bereits um 13:00 Uhr in Heilbronn. Unsere Reserve ist zeitgleich in Biberach gefordert.
Reserve rettet durch gute zweite Halbzeit einen Punkt in Widdern
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- Geschrieben von Timo Dittmann
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Bei strömenden Regen reiste die Reserve als Tabellenführer zum Tabellenzweiten nach Widdern. Trotz des starken Regens war der Platz besser als von vielen vor dem Spiel gedacht und es war bereit für das Topspiel. Die ersten Minuten waren von beiden Seiten ein Abtasten mit wenigen Chancen, ehe es richtig los ging. Erst hatten die Dahenfelder eine gute Chance nach einer starken Flanke von Davide Leone und im Gegenzug erarbeitete sich die Heimelf zwei, drei gute Gelegenheiten, die allerdings allesamt ungenutzt blieben. Nach einem Abstimmungsfehler in der SC-Defensive nutze der gegnerische Stürmer die Chance eiskalt und netzte zur 1:0 Führung ein. Der SC war durch den Rückstand geschockt und musste drei Minuten später einen weiteren Nackenschlag verkraften. Nach einem eher harmlosen Abschluss hatte Keeper Tim Schiemer den Ball sicher in den Händen, rutschte aber auf dem seifigen Geläuf mit dem Ball ins Tor - 2:0! Diesen Doppelschlag musste der SCD erstmal verdauen. Coach Korb griff in der 37. Minute in die Taktikschublade und brachte mit Julijan Atanasovski einen neuen Stürmer, der die Lücke in der gegnerischen Defensive finden sollte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff zahlte sich dieser raffinierte Wechsel aus: über eine herrliche Direktpass-Kombination von Dennis Barthelmie und Marlon Walk landete der Ball schließlich bei Joker-Julijan, der souverän zum Anschlusstreffer einschob. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt also der Treffer der Dahenfelder, die damit in der zweiten Halbzeit noch Chancen auf den Sieg haben.
In der zweiten Halbzeit war der SCD dann deutlich besser im Spiel und kreierte Chance um Chance, da die Gastgeber in den Verwaltungsmodus geschaltet haben und sich auf dem 2:1 ausruhten. Die letzte Konsequenz fehlte leider im Dahenfelder Angriffsspiel und beste Gelegenheiten fanden nicht den Weg ins Tor. Gefährlich wurde Widdern/Olnhausen oftmals nur durch Konter, die aber vom beinharten Verteidiger Stefan Glatzel abgelaufen oder abgegrätscht wurden. Kurz vor dem Ende der Partie funktionierte der zweite Kniff von Coach Korb, der Tobias Fischer in das Sturmzentrum beorderte. Nach einer Ecke von Marlon und einem kurzen Durcheinander, landete der Ball vor den Füßen von Tobias Fischer, der trotz Regen trocken abschloss und zum Ausgleich traf. Widdern/Olnhausen war anschließend stehend K.O. und kann sich glücklich schätzen, dass Dennis „Bartl“ Barthelmie wenige Meter vor dem Tor eine hunderprozentige Chance ausließ und den Ball über den Winkel drosch. Am Ende bleibt es beim 2:2 und die Tabellenführung wandert zum TSV Biberach. Zum direkten Duell kommt es im nächsten Spiel, denn am 16. Oktober gastiert die Reserve in Biberach.
Lucky Punch in der Nachspielzeit – 2:2 beim VfL Obereisesheim
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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Der SCD kam gut in die Partie und hatte bereits nach wenigen Minuten die große Chance zur Führung, Seidl verzog aus kurzer Distanz aber knapp. Nach etwas Leerlauf und vielen langen Bällen vergaben die Gastgeber ihre erste gute Chance nach einer Flanke auf den langen Pfosten knapp per Kopf (17. Minute). Die zahlreich mitgereisten Dahenfelder hatten in der 25. Minute bereits den Torschrei auf den Lippen, einen klugen Rückpass von der Grundlinie kam zu Dittmann, der erst einen Gegenspieler ins Leere laufen ließ und dann aus 11 Metern abzog. Der VfL-Keeper war bereits geschlagen, ein Verteidiger konnte aber knapp vor der Linie klären. Im direkten Gegenzug gab der souverän leitende Schiedsrichter Michael Wesolowski einen berechtigten Foulelfmeter für die Gastgeber. Den schwach geschossenen Strafstoß konnte Patrick Roth per Fussabwehr parieren. Das erste Tor des Tages fiel dann in der 42. Minute: einen Torschuss konnte der Schlussman des VfL nur ungenügend zur Ecke klären, nach der der Ball über Umwege bei Marco Roth landete, der vom rechten Sechzehnereck artistisch abzog. Das Spielgerät nahm durch den nassen Rasen noch etwas an Fahrt auf und landete neben dem langen Pfosten im Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte ein erneuter SC-Angriff gerade noch verteidigt werden, so dass es mit einem 0:1-Halbzeitstand in die Kabinen ging.
Die zweite Halbzeit begann mit guten Chancen auf beiden Seiten, Roth zeigte sich aber weiter hellwach und parierte die Obereisesheimer Versuche in der 46. und 50. Minute, während dem SCD zweimal vor dem Tor die Nerven versagten (47. und 57. Minute). Dies sollten seitens der Dahenfelder für lange Zeit die letzten Chancen gewesen sein, denn nach dem Obereisesheimer Ausgleich in der 59. Minute (nachdem ein langer Ball tückisch aufkam und von der Latte zurück ins Feld prallte, musste der Stürmer nur noch einschieben) übernahm der VfL weitestgehend das Kommando, kam aber ebenfalls nicht zu hochkarätigen Torchancen. Das Tor für die Eberwinstädter fiel in der 81. Minute dennoch: ein starker Ball in den Dahenfelder 16er konnte von Roth noch entschärft werden, im Nachsetzen drückte ein VfL-Angreifer den Ball dann über die Linie zum zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Führungstreffer. Der SCD warf nun natürlich alles nach vorne, zwingend vor das gegnerische Gehäuse kam man aber nicht. In der Nachspielzeit schlug man den Ball nochmal auf gut Glück in Richtung Strafraum, wo der Ball nach einem missglückten Klärungsversuch bei Dennis Zürn landete. Der Dahenfelder Toptorschütze zog ab, der Ball wurde noch abgefälscht und landete in hohem Bogen über dem Torwart im Netz, was natürlich zum kollektiven rot-weißen Jubel führte. Die letzte Chance des Spiels gehörte wieder dem SCD, ein Schussversuch wurde aber im letzten Moment geblockt.
So endete das Spiel zwischen dem VfL Obereisesheim und dem SC Dahenfeld unter dem Strich mit einer verdienten Punkteteilung, die dem SC Dahenfeld, zumindest bis zum spielfreien Sonntag, weiterhin die Tabellenführung bringt.
6 Punkte für den SCD gegen den TSV Heinsheim
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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2. Mannschaft
Da durch das Sportgerichtsurteil das eigentlich verlorene Spiel gegen den SC Amorbach mit 3:0 für Dahenfeld gewertet wurde, ergab sich für die Zweite auf Grund des recht löchrigen Spielplans plötzlich die Gelegenheit, es der Ersten gleichzutun und mit einem Sieg die Tabellenspitze zu erklimmen. In der ersten Hälfte war die Partie recht ausgeglichen, beide Teams kamen zu Torchancen, die aber jeweils von den beiden starken Torhütern vereitelt wurden. Nur ein Schuss von Tobias Fischer aus halblinker Position fand den Weg ins lange Toreck (25. Minute), so dass der souveräne Schiedsrichter Hamberger die Teams mit einer knappen Dahenfelder Führung in die Kabinen schickte. Kurz nach Wiederbeginn erzielte Tobias Büttner mit einem sehenswerten Treffer aus 40 Metern das 2:0 (49.), sowie in der 53. Minute das 3:0. Dahenfeld war gegen aufsteckende Gäste nun klar überlegen und kam zwischen der 65. und 68. Minute zu drei weiteren Treffern durch Atanasovski (2) und Barthelmie. Durch eine Unachtsamkeit in der Defensive kamen die Gäste noch zum Ehrentreffer (82.), bevor Leone per Kopf den Schlusspunkt setze (86.).
1. Mannschaft
Bei der Ersten überraschte Coach Baum im Sturm mit Sven Laboranowitsch als Ersatz für den im Urlaub weilenden Toptorschützen Dennis Zürn. Eine Maßnahme, die sich gleich bezahlt machen sollte: In der 6. Spielminute knallte Laboranowitsch den Ball etwas rechts versetzt aus 18 Metern hoch ins lange Eck, tolles Tor gleich zu Beginn! Der TSV wollte sich in Sachen tolle Tore aber nichts nachsagen lassen und glich im direkten Gegenzug aus: Ein Freistoß von der rechten Grundlinie wurde flach an den Sechzehner zurückgelegt, wo die Dahenfelder Defensive den Heinsheimer Spieler überhaupt nicht auf dem Schirm hatte und dieser mit einem Gewaltschuss ins lange Eck auf 1:1 stellte. Torschüsse von Seidl (16., knapp vorbei) und Zinke (20., harmlos) sowie eine gute Kopfballchance für Heinsheim (25, knapp vorbei) führten ebenso nicht zu weiteren Toren wie je eine Gelegenheit für Seidl (31.) und einen Heinsheimer Angreifer (38.), die jeweils am gut reagierenden Torwart scheiterten. Eine Slapstickeinlage sorgte kurz vor der Halbzeit dann beinahe für die Gästeführung, irgendwie schaffte man es dann aber doch, die Situation ohne Gegentor zu überstehen. Ein Kopfball von Weiß in der Nachspielzeit kam zu zentral auf den Torwart, so dass es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Pause ging.
Die zweite Spielhälfte hatte in Sachen Torchancen dann nicht mehr so viel zu bieten, wie die erste, beide Teams zeigten aber vor allem kämpferisch eine sehr ansprechende Leistung. Wenn es mal gefährlich wurde, dann aber hauptsächlich im Strafraum der Gäste, zu hochkarätigen Torchancen kam es aber nicht. In der 75. Spielminute bot sich Dahenfeld eine aussichtsreiche Freistoßposition aus 19 Metern, Marco Roth trat an, zirkelte den Ball über die Mauer und mancher hatte hier schon den Torschrei auf den Lippen. Der Gästekeeper lenkte den Ball jedoch herausragend an den Pfosten, von wo das Spielgerät zentral vor dem Tor landete und gleich drei Dahenfelder einschussbereit waren, im Endeffekt drückte Marcel Melzer den Ball zur umjubelten Führung über die Linie. Heinsheim versuchte in der Schlussphase nochmal alles, gegen den sehr gut organisierten Dahenfelder Defensivverbund war aber kein Durchkommen mehr. Ebenso wenig gelang es dem SCD einen Konter vernünftig zu Ende zu spielen, und somit blieb es beim auf Grund der etwas aktiveren zweiten Halbzeit verdienten Heimsieg gegen einen unangenehm zu bespielenden Gegner, gegen den auch andere Teams noch Probleme haben werden bzw. schon Probleme hatten.
Nächsten Sonntag kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem VfL Obereisesheim, einem der Topfavoriten der Liga. Auch als Spitzenreiter wird der SCD hier sicherlich als Außenseiter antreten, nach dem grandiosen Saisonstart kann man diese Aufgabe aber ohne jeden Druck angehen und so vielleicht doch für eine Überraschung sorgen.
Spielbeginn in Owerneise ist um 15 Uhr, die Reserve hat spielfrei.
SCD siegt in wildem Spiel mit 7:4 beim TSV Hardthausen
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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Es braucht keine zig verschiedenen Pay TV-Abos, um seinen Sonntag-Nachmittag unterhaltsam zu gestalten. Während die beiden gestrigen Bundesligabegegnungen in gesamt 180 Minuten gerade mal ein (Eigen-)Tor zu bieten hatten, rappelte es beim Spiel Hardthausen gegen Dahenfeld in 90 Minuten ganze 11 Mal. In der Anfangsviertelstunde kamen beide Teams trotz offensivem Spielstils und schnellem Überbrücken des Mittelfelds nicht zu nennbaren Chancen.
Ein schlitzohriger Versuch aus 40 Metern brachte den SCD dann in Front: Dittmann sah, dass der TSV-Keeper weit vor dem Gehäuse stand und versuchte einfach mal sein Glück, der Keeper war eigentlich rechtzeitig zurückgeeilt und wollte den Ball sicher abfangen, wobei ihm der Ball aber durch die Hände glitt (16. Minute). Der Jubel der zahlreich mitgereisten Gästefans war noch nicht abgeklungen, da jubelte schon die Heimseite: bei einem strammen Schuss von halbrechts ins lange Eck hatte Keeper Roth keine Chance (17. Minute). Auch das Führungstor der Gäste fiel unter gütiger Mithilfe des Torwarts, nachdem sich Seidl rechts außen durchgesetzt hatte, konnte er die flache Hereingabe nicht erreichen und Zürn konnte somit in das leere Tor einschieben (22.). Nachdem den Gastgebern ein schönes Kopfballtor auf Grund einer Abseitsposition in der 25. Minute aberkannt wurde, schlug der SCD wieder zu. Zürn verarbeitete einen langen Ball auf links außen, flankte an den langen Pfosten, wo Marcel Melzer eingesprungen kam und den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte (27.). Hardthausen zeigte sich nicht geschockt und kam durch einen Freistoss, den Roth gut parierte, und einen Kopfball an den Außenpfosten zu guten Gelegenheiten. Auch Dahenfeld erzielte dann ein Tor aus Abseitsposition (33.), bevor in der 38. Minute der nächste reguläre Treffer fiel, als nach klasse Einsatz von Max Kühner Seidl aus 18 Metern abzog und den Ball mit Hilfe des Innenpfostens im Tor versenkte. Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte dann komplett den Gastgebern und nachdem mal zweimal am stark reagierenden Roth gescheitert war, gelang per Kopf nach einer Ecke das 2:4 (45.).
Die Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit hatte dann drei Elfmeter zu bieten. Zunächst versenkte Dittmann souverän zum 2:5, dann traf Hardthausen ebenso souverän zum 3:5. Beide Elfmeter waren, so wie man Anhänger des gegnerischen Teams schimpfen hören konnte und je nach Vereinsbrille, wohl sehr umstritten. Den klarsten der drei Elfmeter konnte Zürn leider nicht verwandeln, er scheiterte halbhoch am Torhüter (60. Minute). Wieder im direkten Gegenzug gelang dem TSV der Anschlusstreffer, als eine Hereingabe von rechts nicht geklärt werden konnte und der Ball dann irgendwie den Weg ins Tor fand. Spätestens jetzt war es von beiden Seiten ein brutal intensives Spiel mit viel Feuer in den Zweikämpfen, ohne aber unfair zu sein. Hardthausen schnürte den SCD teilweise in der eigenen Hälfte ein, kam aus dem Spiel heraus aber nicht zu wirklich zwingenden Aktionen gegen die gute Dahenfelder Abwehr. Bei Standardsituationen brannte es aber regelmässig lichterloh im Sechzehner, aber zum Glück konnte man immer noch ein Körperteil in die gegnerischen Abschlüsse werfen. In der 87. Minute bot sich die riesen Gelegenheit für die Heimelf, nach Absprachefehler zwischen Verteidiger und Torwart außerhalb des 16ers landete der Ball 30 Meter vor dem Tor bei einem Spieler des TSV, der sofort abzog und den Ball zur kollektiven Erleichterung des Gastanhangs 2 Meter über das leere Gehäuse setzte. Die Entscheidung erzielte Zürn in der 90. Minute. An der Mittellinie startend erlief er einen langen Ball, setzte sich gegen den letzten verbliebenen Abwehrspieler durch und netzt cool ins kurze Eck zum 4:6 ein. In der Nachspielzeit konnte Zürn noch seinen dritten Treffer erzielen, nachdem er von Dittmann von links perfekt angespielt wurde und den Ball problemlos aus 5 Metern einschieben konnte. Somit bleibt der SCD auch nach dem vierten Spieltag bei voller Punktausbeute Tabellenführer und konnte somit den bisherigen vereinsinternen Startrekord in der Kreisliga A aus der Saison 09/10 (3 Siege, 1 Unentschieden) überbieten.
Der Wahnsinn geht weiter!
Schiedsrichterneulingskurs im Unterland
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- Geschrieben von Timo Dittmann
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Drittes Spiel, dritter Sieg. SCD ist Tabellenführer
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- Geschrieben von Sebastian Habla
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Bei herrlichem Spätsommerwetter empfing der SCD am dritten Spieltag den FC Möckmühl. Die Heimelf startete stark und konnte bereits in den ersten 10 Minuten drei gute Chancen herausspielen, den Ball aber noch nicht im Tor unterbringen. Kurz darauf fand der FCM besser ins Spiel und es kam des öfteren zum Privatduell zwischen Nazmi Yüksel und SC-Keeper Patrick Roth, der am Ende immer als Sieger hervorging und für sein Team die Null festhielt. Auf der anderen Seite scheiterten Seidl und Dittmann aus aussichtsreichen Positionen am Torwart und dem Aussennetz. In der 42. Minute konnte Dennis Zürn endlich den Bann brechen: Marcel Melzer setzte sich links an der Grundlinie stark durch, sein Flachpass vors Tor auf Seidl könnte nicht entscheidend geklärt werden, so dass Zürn den Ball aus 7 Metern Vollspann in die Maschen knallte. Doch damit nicht genug: Quasi mit dem Halbzeitpfiff setzte Zürn im Offensivpressing einen gegnerischen Verteidiger vehement unter Druck, konnte den Ball erobern und schob dann alleine vor dem Tor überlegt ins kurze Eck ein. So ging es in einer äußerst unterhaltsamen Partie mit 2:0 in die Halbzeitpause, es hätte aber auch durchaus 3:3 stehen können.
Wer nun, wie die zahlreich mitgereisten Gästefans, mit einem Sturmlauf des FCM gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Der SCD bestimmte wie in Halbzeit 1 die Anfangsphase und kam durch Seidl, Zürn und Dittmann zu guten Chancen, die aber ungenutzt blieben. Nach einer Verletzungspause (gute Besserung an Seba Klamser an dieser Stelle!) in der 62. Minute waren Strafraumaktionen zunächst etwas Mangelware, der SCD kontrollierte aber die körperliche Partie und liess die Möckmühler Offenive nicht gefährlich vor das Tor kommen. Bezeichnend hierfür, dass die gefährlichste Aktion des FCM in den zweiten 45 Minuten ein Distanzschuss von der Mittellinie war, der das Tor um 5 Meter verfehlte. Nach zahlreichen vergeben Chancen belohnte sich SC-Toptorschütze Seidl kurz vor Abpfiff mit seinem Tor und machte endgültig den Deckel auf die Partie. Als dann noch die Information folgte, dass der VfL Obereisesheim sein Spiel gegen den TSV Hardthausen verloren und man nun nach dem dritten Spieltag die Spitzenposition übernommen hatte, hallten die "Spitzenreiter"-Gesänge durch das ganze Dorf.
Eine schöne Momentaufnahme und drei weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg! Am Sonntag folgt der nächste harte Brocken, wenn man beim TSV Hardthausen antreten muss. Bis dahin darf sich aber jeder Dahenfelder gerne die eingerahmte Tabelle übers Bett hängen.
SCD erobert den Olymp in Lampoldshausen
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- Geschrieben von Timo Dittmann
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Zweites Spiel, zweiter Sieg! Die 1. Mannschaft des SC Dahenfeld feiert den perfekten Saisonauftakt. Von Beginn an ging die Elf von Trainer Lukas Baum und Fabian Groner konzentriert in die Begegnung und nahm das Heft in die Hand. Die Gastgeber hatten wenig auszusetzen und standen tief in ihrer eigenen Hälfte. Bis zur 23. Minute war immer der letzte Pass etwas zu ungenau und sorgte so für den ein oder anderen unnötigen Ballverlust. Dann aber kam Neu-Kapitän Gerrit Weiß mit einem überragenden hohen Ball aus dem Halbfeld, den Robin Seidl in Bundesliga-Manier kontrollierte und souverän zum Führungstreffer verwandelte - 1:0! Nach der Führung kamen die schlechten und fahrlässigen Minuten des SCDs, die zu viele Ballverluste hatten und nicht mehr konsequent genug den Gegner unter Druck setzten. Folgerichtig, wenn auch etwas glücklich, kamen die Gastgeber aus Lampoldshausen zum Ausgleich. Eine Flanke von außen rauschte an Freund und Feind vorbei an den Innenpfosten und ins Dahenfelder Tor. Bis zur Pause rappelten sich die Dahenfelder wieder auf und hatten wieder mehr vom Spiel.
Nach der Halbzeitpause wieder das selbe Bild. Lampoldshausen tief in der eigenen Hälfte und lauerten durch lange Bälle auf Konter und der SC Dahenfeld presste früh und versuchte wieder in Führung zu gehen. Einmal mehr war es Robin Seidl, der eine Flanke im zweiten Versuch verwandeln konnte. In der Folge ging es weiterhin nur auf ein Tor und der SCD versuchte nachzulegen anstatt zu verwalten. Marcel Melzer, der wieder ein starkes Spiel zeigte, tankte sich in der 66. Minute auf seiner Außenbahn durch, vernaschte zwei Spieler und legt den Ball wunderbar in den Rückraum, wo Timo Dittmann stand und den Ball entgegen der Laufrichtung des Torhüters schob - 1:3, die Entscheidung! Am Ende war es ein verdienter Sieg und ein wunderschöner Blick auf die Tabelle. Mit 2 Siegen und 5:1 Toren findet man sich aktuell auf dem 2. Tabellenplatz wieder. In der kommenden Woche empfängt der SC Dahenfeld den FC Möckmühl.
Reserve mit Chancenwucher aber Niederlage gegen den FC Möckmühl
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- Geschrieben von Timo Dittmann
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Die Reservemannschaft musste bereits einen Tag vor der 1. Mannschaft zum FC Möckmühl. Stark ersatzgeschwächt reiste das weiße Ballet aus Dahenfeld an, zeigte allerdings eine starke Mannschaftsleistung, wenngleich die 3 Punkte in Möckmühl blieben. In den ersten 45 Minuten hatten die Gäste aus Dahenfeld das Chancenplus, scheiterten aber an ihrer eigenen Schusstechnik, denn die meisten Bälle flogen weit über den Kasten. Wenig förderlich war dann auch die Verletzung unseres Keepers Timo Kühner, dessen Oberschenkel zu machte und Christian Slodzcyk das Tor hüten musste. Ab der 38. Minute musste man also ohne Auswechselspieler auskommen. In der zweiten Hälfte merkte man dies auch, denn die Kräfte ließen etwas nach. So drehte Möckmühl auf und konnte in der 66. Minute in Führung gehen. Ersatzkeeper „Oddl“ verhinderte mit vielen guten Paraden einen höheren Rückstand. Nach einem Konter in der 82. Minute fiel dann das 2:0, das wenige Minuten später durch Tobias Fischer zum 2:1 verkürzt wurde. Den Schlusspunkt setzten allerdings wieder die Gastgeber, die nach einem Freistoß aus 20 Metern das 3:1 markierten. Das Fazit von Abteilungsleiter F. Fischer war übrigens wie folgt zu lesen: „Nach der frühen Verletzung auf der Torhüterposition kämpften sich die verbleibenden 11 Mann des SC vorbildlich durch die Partie. Ein Unentschieden wäre den Chancen nach absolut verdient gewesen. Dieses Ergebnis spiegelt daher den Spielverlauf absolut nicht wieder, naja hat nicht sollen sein, Mund abputzen und weiter machen. Glückwunsch FCM.“ Das nächste Spiel der Reserve findet übrigens am 18. September um 13:00 Uhr in Dahenfeld statt. Gegner wird der TSV Heinsheim sein.