Beim Blick auf den Spielplan oder die Tabelle der Reserve ist es dem Ein oder anderen bestimmt schon aufgefallen: es gibt zwei Mannschaften, die hinter ihrem Namen ein (flex) haben. Was das zu bedeuten hat? Wir klären auf.

Seit dieser Saison gibt es das Norweger Modell bzw. wfv-Flex-Modell. Alle gemeldeten Mannschaften können, wenn es die Notwendigkeit erfordert, während der Spielrunde in einen flexiblen Modus wechseln. Das bedeutet ein Spiel wird dann nicht mit 11 gegen 11 gespielt, sondern 9 gegen 9. Damit sollen auch Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen können, die keine elf Spieler zustande bekommen. Weitere spieltechnische und organisatorischen Details:

  • Mannschaften spielen weiterhin in Konkurrenz, verlieren aber ab dem Zeitpunkt des Wechsels in den flexiblen Spielbetrieb ihr Aufstiegsrecht
  • Die in den flexiblen Spielbetrieb eingetretene Mannschaft kann künftig ihre Rundenspiele als 9er- oder 11er-Mannschaft spielen, je nachdem wie viele Spielerinnen vor dem jeweiligen Spieltag zur Verfügung stehen
  • Die flexibel spielende Mannschaft teilt die Spielerinnenanzahl bis spätestens 2 Tage vor dem Spiel dem jeweiligen Gegner und Staffelleiter mit
  • Die Spielzeit bleibt unverändert
  • Gespielt wird auf ein Kompaktspielfeld, d.h. ein Tor wird auf die Linie des Sechzehnmeterraums vorgezogen
  • Auswechslungen im normalen Modus: 4 mit Rückwechsel. Im Flexmodus darf die Flex-Mannschaft zwei Mal wechseln, der Gegner vier Mal, ebenso mit Rückwechsel.