Mit einem voll gepackten Bus reiste der SC Dahenfeld nach Heinsheim zu seinem letzten Spiel. Auch im 26. Spiel wollte die Mannschaft um Trainer Matthias Wöhr und Werner Seitz ungeschlagen bleiben und den Platz als Sieger verlassen. Mit organisierten Einlaufkindern und kleiner Pyrotechnik ging es für beide Mannschaften auf den Platz. Trotz des ungewohnten Umfelds war die Mannschaft des SC Dahenfeld konzentriert und gewillt das Spiel zu gewinnen.

So ging die Mannschaft auch ins Spiel, denn schon nach 14 Minuten erzielte Sandro Scirpoli das 0:1. Wenig später legte Lukas Baum mit einem Abstauber nach. Bei sehr hohen Temperaturen merkte man beiden Mannschaften an, dass sie sich schwer tun und nicht immer höchste Konzentration hielten. Das 0:3 erzielte Dennis Zürn nach einem Foulelfmeter an Timo Dittmann. Zwei Minuten später gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer. Nichtsdestotrotz blieben die Dahenfelder bestimmender und erzielten innerhalb von wenigen Minuten das 1:4 durch Dennis Zürn und 1:5 durch Sandro Scirpoli. Bis zur Pause geschah dann nicht mehr viel und es blieb bei der 1:5 Führung.

In den zweiten 45 Minuten verflachte das Spiel ein wenig, denn der SCD wollte nicht mehr so richtig und die Heinsheimer konnten nur noch vereinzelt angreifen. Das letzte Tor in dieser Saison gehörte dann nach einem Fauxpas des Heinsheimer Keepers Timo Dittmann, der den herausgespielten Ball ohne Kompromisse direkt im Tor unterbrachte. Das letzte Gegentor gab es dann keine zehn Minuten später, das aber nur noch Ergebniskosmetik aus Sicht der Gastgeber war.

Am Ende blieb es beim 2:6 Sieg und dann ging die Party so richtig los! Noch in Heinsheim feierte man zusammen mit den Fans die einmalige und historische Meisterschaft. Ungeschlagen mit einem Torverhältnis von 115:21 stellt der SCD nicht nur die beste Offensive und Defensive, sondern auch den Torschützenkönig Dennis Zürn. Mit seinen 32 Treffern konnte ihm dieses Jahr niemand das Wasser reichen. Selbst in der Fairnesstabelle belegt der SC Dahenfeld mit 35 gelben Karten Platz 1. Allein diese Zahlen belegen die verdiente Meisterschaft. Mit einigen Bier- und Sektduschen und einem Bad im Neckar wurde ausgiebig gefiert. Gemeinsam mit Fans, Betreuern, Freunden und Alt-Aufsteigern wurde nach der Fahrt nach Dahenfeld bis tief in die Nacht gefeiert.