Die Erste Mannschaft scheint pünktlich zum ersten Pflichtspiel in Form zu kommen.
Am Samstag empfing man mit Widdern das Team, das man am letzten Spieltag der letzten Saison nicht mehr von Platz zwei verdrängen konnte. Widdern stieg somit mit dem FC Möckmühl in die Kreisliga A auf und der SCD schloss die Saison auf dem undankbaren dritten Platz ab.
Aufgrund der schwachen Leistungen in den vorherigen Spielen wollte das Team um Kapitän Marco Roth eine Reaktion zeigen und spielte von Beginn an äußerst konzentriert. Da sich die Gäste zunächst auf die Defensive beschränkten um dann auf schnelle Konter zu setzen, hatte Dahenfeld in den ersten 30 Minuten gefühlt 90% Ballbesitz, aus dem man nach ein paar Halbchancen dann in Minute 34 Kapital schlagen konnte und durch Dennis Leitz, der vor dem gegnerischen Keeper eiskalt blieb, das 1:0 erzielte.
Eine Minute später erhöhte Timo Dittmann auf 2:0, als ihm ein gegnerischer Abwehrspieler den Ball perfekt auf den Fuss spielte und er aus 16 Metern nur noch ins leere Tor einschieben musste.
Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit nur eine erwähnenswerte Torchance, den Freistoß aus 20 Metern konnte Torhüter Sebastian Habla, der urlaubsbedingt Patrick Roth vertrat, aber über die Latte lenken.
Somit ging es mit einer hochverdienten 2:0-Führung in die Halbzeit.
Zu Beginn der zweiten 45 Minuten erhöhte der SC auf 3:0. Nach einem starken Spielzug lenkte ein Widderner Abwehrspieler die Hereingabe von Christopher Korb in das eigene Tor (51.). 
Im Anschluß vergab man dann etliche Möglichkeiten um das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Aber auch die Gäste zeigten sich nun des Öfteren in der Hälfte der Dahenfelder, ein Alleingang und ein Freistoß konnten jedoch von Habla entschärft werden.
Zum Abschluss des Spiels konnte Dennis Zürn nochmals seine Schnelligkeit ausspielen, als er den Ball am Torwart vorbei legte und dann in das leere Tor zum 4:0 Endstand traf (90.).
Alles in allem ein hochverdienter Sieg für die Mannen von der Dahenfelder Prügelwiese, der bei konsequenter Chancenverwertung auch deutlich höher hätte ausfallen können.

Anschließend standen sich beide Reserveteams gegenüber.
Leider konnte man nicht an die gute Leistung der Vorwoche gegen Willsbach anknüpfen und fand nie richtig in die Partie. 
Nachdem Widdern einige gute Chancen liegen ließ, konnte sich Kapitän Tobias Fischer nach einem langen Ball von Lennart Roder durchsetzen und setzte den Ball in der 12. Minute in das lange Eck.
Die Führung gab der Heimelf jedoch keine Sicherheit. Ein Doppelschlag in der 22. und 25. Minute brachte die verdiente Gästeführung, die auch zur Halbzeit Bestand hatte.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte trafen die Gäste zum 1:3. Auch wenn an diesem Tag nicht allzu viel zusammenlief, kämpfte der SCD weiter und wurde nach 60 Minuten mit dem Anschlußtreffer belohnt. "Alessio" D'Ostuni gab Sarah wieder einen Grund um stolz zu sein und netzte aus 16 Metern mit einem trockenen Schuss unhaltbar ins rechte untere Toreck ein.
Mitten in eine kleine Drangphase (jedoch ohne zwingende Torchance) fiel die Entscheidung: alleine vor Keeper Lars Reinhart schob ein Widderner Stürmer zum 2:4 ein (75.).
Die restlichen Minuten versuchte der SC nochmal alles, kam gegen defensiv gut stehende Gäste jedoch nicht mehr zu einem nennenswerten Abschluss.
Der nächste Auftritt der Reserve ist in zwei Wochen zu Saisonbeginn in Herbolzheim.

Sonntag Morgen um 11 Uhr trat die Erste Mannschaft bei der Kreisliga A-Vertretung des FSV Bad Friedrichshall an.
Zum Spiel am Vortag gab es von Spielertrainer Matthias Wöhr nur eine Änderung: Neuzugang Marco Schübele begann auf der linken Außenbahn.
Die Gastgeber erwischten bei klassischem Fritz-Walter-Wetter den besseren Start und hätten bereits nach wenigen Minuten in Führung gehen können, nach einer scharfen Hereingabe scheiterte der FSV-Stürmer aber aus 4 Metern an Torwart Habla. Mitten in der überlegenen Anfangsphase der Hausherren fasste sich Lucca Kühner ein Herz und jagte den Ball aus 25 Metern in den rechten Winkel - Traumtor!
Der Treffer zeigte Wirkung, fortan kam der SCD besser ins Spiel und kontrollierte die Partie zusehens, dem FSV fiel gegen eine starke Dahenfelder Abwehr nicht mehr viel ein. Folgerichtig fiel in der 19. Minute das 0:2: Timo Dittmann zog aus halbrechter Position ab und der Ball schlug links unten ein. Doch damit nicht genug, Timo Dittmann ließ noch das 0:3 folgen, indem er nach einem Bilderbuch-Spielzug über die rechte Seite den Ball aus dem Rückraum direkt nahm und eiskalt flach rechts versenkte. Drei wunderschöne Tore, die man so wohl nicht jeden Sonntag erzielt. Zwei weitere (durchaus "einfachere") Großchancen wurden in der ersten Hälfte noch vergeben und somit ging es "nur" mit einer 3:0-Führung in die Kabine.
Die guten Vorsätze der Gastgeber für die zweite Halbzeit erhielten gleich einen Dämpfer. Dennis Zürn setzte sich über die rechte Seite durch und passte den Ball zentimetergenau auf den am langen Pfosten wartenden Thomas Heinrich, der nur noch einschieben musste (48. Minute).


In der Folgezeit überließ man dem FSV etwas das Zepter, ohne jedoch in arge Bedrängnis zu kommen.
Timo Dittmann schnürte in der 74. Minute seinen Dreierpack, als er den Ball souverän über den FSV-Keeper ins Tor chipte.
Gegen Ende der Partie entwickelte sich noch ein kleines Privatduell zwischen einem eingewechselten FSV-Stürmer und SC-Torwart Habla. Drei mal tauchte der Angreifer frei vor Habla auf, doch jedes mal blieb der Schlußmann Sieger.
Einmal musste er sich jedoch noch geschlagen geben: der FSV kam in der 88. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß zum Ehrentreffer, den man sich aufgrund der engagierten Leistung in der zweiten Halbzeit auch verdient hatte. Fast fiel in der Nachspielzeit sogar noch das 2-5, René Ehrler konnte den Ball nach einer Unsicherheit seines Keepers aber grandios von der Linie kratzen.

Somit gab es zum Abschluss der Vorbereitung zwei Spiele, mit denen das Trainerteam durchaus zufrieden sein dürfte.

Am Sonntag empfängt der SC Dahenfeld in der ersten Pokalrunde Türkgücü Eibensbach. Spielbeginn ist um 15 Uhr.