Mit einem großartigen Programm verabschiedete sich der SC Dahenfeld auf seiner diesjährigen Winterfeier von seinen Mitgliedern, Fans und Gönnern. Die anwesenden Besucher wussten das Programm zu schätzen, denn bereits wenige Minuten nach Einlass war die Hüttberghalle fast komplett gefüllt.

Stefan Erlewein bei seiner Ansprache

Der Jahresrückblick des ersten Vorsitzenden Stefan Erlewein beginnt mit dem verdienten Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die über viele Jahre hinweg dem Verein unter die Arme greifen. Ein gutes Miteinander und die Hilfe zur Selbsthilfe sind nach wie vor der Garant für eine Vereinsfamilie und eine Dorfgemeinschaft, die beim SC Dahenfeld wahrlich intakt ist. Nichts desto trotz gibt es auch beim Sportclub einige Sorgen. „Beim SC verfolgen wir gerade mit großer Sorge die Probleme mit dem Nachwuchs, speziell im Jugendfußball“, stellte Erlewein fest. In der Vergangenheit konnte man noch sämtliche Mannschaften teils allein oder in Spielgemeinschaften stellen, doch in diesem Jahr musste die A-Jugend mangels Spieler vom Rundenbetrieb abgemeldet werden. Ein Domino-Effekt könnte folgen und früher oder später die aktive Mannschaft treffen. Diese ist wegen des schlechten Tabellenplatzes das zweite Sorgenkind des Abends. Stefan Erlewein, früher selbst Spieler, wies auf die fehlende Einstellung hin, die den SC Dahenfeld in der Vergangenheit ausgemacht hat und oftmals zu einem guten Tabellenplatz in der Kreisliga A brachte. Erfreulich dagegen ist die Gymnastik, Fitness und Tanzsparte des Vereins. Im neuen Jahr kommt mit Pilates ein weiteres Angebot hinzu. Die neu lizenzierte Trainerin Dorothee Grimm ist bereits die zweite, die sich mit viel privatem Einsatz ausbilden ließ.

Der Nachwuchs aus der Turnabteilung mit einer fantastischen Choreografie


Die Jubilare mit erstem Vorsitzenden Stefan Erlewein (li.)


Das Blechbläser Blechbläserensemble "Brasst scho" mit Sänger Florian Schmitzer (re.)


Mächtig was los - das Theaterstück war wieder exzellent

Mit einem liebevollen Programm der Turnabteilung zeigte der Nachwuchs des SC Dahenfeld eine fantastische Darbietung der Körperbeherrschung. Der Abschluss war eine fast perfekte Flugrolle des ersten Vorsitzenden Erlewein. Abzüge gab es lediglich in der B-Note, denn die Landung war etwas holprig. Auch musikalisch müssen sich die Dahenfelder nicht verstecken, denn mit dem Blechbläser-Ensemble „Brasst scho“ und Sänger Florian Schmitzer kam weihnachtliche Stimmung auf. Beim diesjährigen Theater „Hubertus und der Wundermann“ hat sich Regisseur Meinrad Heinrich wiedermal selbst übertroffen. In gewohnter Stammbesetzung mit Martin Arpogaus, Martina Heinrich, Bernd Halter und Nicole Arpogaus sorgte die Theatergruppe für einen heiteren Abend. Mit dabei waren ebenso Thomas Bertsch, Larissa Wagner, Milena Heinrich und Guru Dr. Maio de Maringa alias Frank Seitz. Mit einem tosenden Applaus wurden die Schauspieler verabschiedet, denn aktuell ist es noch fraglich ob es das Theater nach 32 Jahren im kommenden Jahr nochmal geben wird.

Viel Applaus gab es auch für die zahlreichen treuen Mitglieder, die mit einer Ehrennadel und einem Präsent für die langjährige Treue zum Verein von Stefan Erlewein, Arnold Heinrich und Maximilian Christ geehrt wurden. Mindestens genauso viel Anerkennung bekamen die Trainer, Betreuer und Verantwortlichen, die wöchentlich in der Halle oder auf dem Sportplatz stehen.