Durch eine 2:1 Niederlage in Neudenau konnte der SC Dahenfeld keine drei Punkte nach Hause bringen und muss somit den Konkurrent aus dem Tabellenkeller näger an sich herankommen lassen. Nun trennen den SCD und den TSV Neudenau nur noch einen Punkt.

Das Spiel begann mit einer Abtastphase von beiden Seiten. Erst nach 20 Minuten gab es die erste nennenswerte Chance im Spiel, die der SC Dahenfeld hatte. Nach einem Pass in den Rückraum von Tim Walz kam Martin Frisch an den Ball und versuchte ihn im Tor unterzubringen. Da ihm aber das runde Leder auf dem holprigen Platz versprang konnte er nur noch im liegen an den Ball kommen und so das Tor leider nicht treffen. Dann nahm die Partie aber an Fahrt auf. Auf der Gegenseite spielte sich der gegnerische Spieler mit einem Doppelpass vor das Tor von Timo Kühner, der dann auch noch mit einem Schuss überwunden wurde. Somit stand es 1:0 für Neudenau, die mit ihrer ersten guten Gelegenheit das Führungstor erzielten. Kurz danach gab es wieder den Jubel auf der Seite der Neudenauer. Dieser wurde aber dann schnell durch wütendes Schreien unterbrochen, da der Schiedsrichter das Tor wegen Abseits nicht anerkannte. Nach einem Freistoß von am Elfmeterraum kam kein Spieler mehr an den Ball und so schob am zweiten Pfosten der Spieler ein. Als Zuschauer war es schwer zu beurteilen, doch der Schiedsrichter stand auf der richtigen Höhe und sollte es so gut gesehen haben. Der SC Dahenfeld versuchte danach weiter besser ins Spiel zu kommen, doch mehr als ein Schuss von Marcel Spohn sprang dabei nicht heraus. So baute Neudenau den Vorsprung in der 41. Minute weiter aus. Nach einem Einwurf auf Höhe des Sechzehners klärte die Abwehr des SCDs den Ball nur in die Mitte. Dort stand ein gegnerischer Spieler, der anvisierte und den Ball im unteren Eck plazieren konnte - 2:0.
Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Pause. Diskutiert wurde vor allem über die Leistung der Dahenfelder. Lediglich die gute Wurst im "Weckle" konnte das Gemüht machner Fans für einen kurzen Zeitraum beruhigen. Neudenau war  zwar besser, doch daran hatte auch der SC seinen Anteil. Viel zu oft wurde der Ball nur lang nach vorne geschlagen, wo die Stürmer dann auf sich alleine gestellt waren und kaum eine Chance hatte. Zu selten wurde der nächstgelegene Mitspieler angespielt und so war es ein leichtes Spiel für die Gastgeber.
Mit einer Änderung in der Mannschaft ging es dann in die zweite Hälfte. Marco Roth ersetzte Sven L der mit Rückenschmerzen in der Kabine blieb. Doch am Dahenfelder Spiel änderte sich nichts. Einzige nennenswerte Aktion war ein Schuss von Thomas Heinrich, der sein Ziel knapp verfehlte. Mitte der zweiten Hälte versuchte Trainer Rainer Marter mit zwei Auswechslungen mehr Schwung ins Spiel zu bringen. Doch auch danach sprang nicht sonderlich viel für die Dahenfelder heraus. Zwar konnte man den Gegner etwas weiter vom eigenen Tor halten, doch auch vorne war es kaum gefährlich. Zehn Minuten vor Schluss konnte Simon Glatzel dann ins Tor treffen, welches allerdings nicht zählte aufgrund einer Abseitsposition. Erst kurz vor Schluss gab es dann noch ein Funken Hoffnung. Konstantinos Ekmektantinos, alias Kosta, konnte nach einem tollen Solo den Anschlusstreffer erzielen. Doch in den drei Minuten der Nachspielzeit konnte der SC Dahenfeld das runde Leder nichtmehr im Tor der Gegner unterbringen und so blieb es beim 2:1.

Durch diese Niederlage belegt man nun den 13. Tabellenplatz, einen Punkt vor Neudenau. Am 13.11.2011 trifft der SC Dahenfeld daheim auf den TSV Neuenstadt. Anpfiff ist um 14:45 Uhr. Die Nachbarn aus Neuenstadt belegen momentan den zehnten Platz, fünf Punkte vor Dahenfeld. Mit einem Sieg könnte man den Abstand verringern und Boden gut machen auf die Abstiegsplätze, falls die Konkurrenz patzt.

 

So wurde gespielt: Timo Kühner - Tobias Fischer, Oliver Lindner, Sven L. (Marco Roth) - Thomas Czubatynski (Marco Lang), Kosta, Tim Walz, Thomas Heinrich, Marcel Spohn (Kevin Zürn) - Martin Frisch, Simon Glatzel