Einen guten Start erwischte im Anschluss die Erste Mannschaft. Nach 9 Minuten erzielte Dennis Zürn den Führungstreffer, als er nach einer (nicht ganz freiwilligen) Vorlage von Timo Dittmann nur noch einschieben musste. Der Top-Torjäger der vergangenen Saison macht also direkt dort weiter, wo er aufgehört hat.
Leider gab das Tor den Rot-Weissen nicht die erhoffte Sicherheit. Der TSV hielt gut dagegen und kam seinerseits zu ein paar kleineren Möglichkeiten. Somit fiel der Ausgleich in der 35. Minute nicht unverdient. Alleine vor SC-Keeper Patrick Roth blieb ein TSV-Akteur cool und schob zum 1:1 ein. Doch gleich der nächste Angriff brachte wieder die Führung für Dahenfeld: eine Unachtsamkeit in der Defensive nutzte Timo Dittmann zum 1:2. Dies war zugleich der Halbzeitstand, da der Unparteiische einen weiteren Treffer der Hausherren aberkannte - zumindest eine fragwürdige Entscheidung, aber wie auf vielen anderen Plätzen der Kreisliga gab es noch Probleme mit dem Videobeweis.
Die zweite Halbzeit startete mit einem Highlight: der eingewechselte Thomas Heinrich fasste sich aus rund 25 Metern von halblinks ein Herz und zirkelte den Ball Marke Traumtor in den rechten Winkel.
Leider zeigte man sich nach dem Treffer nun selbst unkonzentriert und kassierte im direkten Gegenzug das zweite Gegentor.
Nach einem Eckball musste man in der 63. Minute sogar den Ausgleich hinnehmen. Völlig unnötig, da der Torschütze, der wohl noch nicht allzu viele Kopfballtore gemacht haben dürfte, gegen die eigentlich sehr kopfballstarke Defensive relativ unbedrängt einnicken konnte.
Passend zum bisherigen Spielverlauf konnte der SC aber direkt wieder in Führung gehen: eine wunderbare Hereingabe von rechts durch Lucca Kühner würde nicht weniger schön und technisch hochwertig von Lukas Baum aus der Luft zum 3:4 verwertet.
Im Anschluss wurde die Partie zunehmend ruppiger, der Unparteiische Yildirim zeigte aber eine äußerst souveräne Leistung. Lediglich einmal in der 80. Minute lag er falsch, als Timo Dittmann durch ein glasklares Halten daran gehindert wurde, völlig allein auf das TSV-Gehäuse zuzulaufen und die Entscheidung zu erzielen, und der Referee völlig unverständlich nur die gelbe Karte zückte.
Die letzten Minuten wurden clever heruntergespielt und somit war es letztendlich ein nicht unverdienter Sieg für den SC Dahenfeld gegen einen Gegner, der zu keinem Zeitpunkt aufsteckte und dem Favoriten alles abverlangte.

Wir bedanken uns bei beiden Teams des TSV für zwei faire Spiele und bei beiden Schiedsrichtern für die souveränen Leitungen.
Ein weiterer Dank geht an den Fischereiverein Herbolzheim für seine Bierpreise!

Am Sonntag steht nun das erste Heimspiel der Saison 2017/2018 auf dem Programm, wenn man um 15 Uhr die Mannschaft des SV Heilbronn am Leinbach II empfängt.