Mit einem nominell sehr starken Kader reiste die Zweite Mannschaft zum ersten Saisonspiel 2017/2018 nach Herbolzheim.
Leider befinden sich im Reserve-Spielbetrieb in dieser Saison mit Herbolzheim, Langenbrettach, Obereisesheim und dem SCD nur vier Mannschaften, so dass für die Dahenfelder Zweitvertretung die Hinrunde bereits Ende September beendet ist. Dementsprechend konzentriert wollte man den Saisonbeginn angehen, da man aus der Vorsaison weiss, dass jeder liegengelassene Punkt am Ende schmerzen kann. 
Das Trainerduo Wöhr/Seitz belohnte gute Trainingsbeteiligungen in der Vorbereitung und stellte die Erste Elf dementsprechend auf.
Besonders erfreulich ist das Comeback von Axel Zimmermann, der nach einer langen Verletzungspause wieder für den SC auflief.
Bereits nach wenigen gespielten Minuten hatte wohl niemand auf dem Herbolzheimer Sportgelände einen Zweifel, dass Dahenfeld den Rasen als Sieger verlassen wird. Man hatte deutlich mehr Ballbesitz, nur vor dem Tor zeigte sich die altbekannte Abschlußschwäche, während die Defensive vor keine größeren Probleme gestellt wurde.
Erst nach 21 Minuten konnte der Bann gebrochen werden, Zimmermann erzielte die hochverdiente Führung.
Bereits zur Halbzeit hätte das Spiel entschieden sein müssen, leider versagten vor dem Tor aber immer wieder die Nerven.
Auch in der zweiten Halbzeit gab es diesbezüglich keine Besserung. Man hatte mehrfach die Chance um das Spiel zu entscheiden, fünf oder sechs Tore wären problemlos möglich gewesen.
Aber so kam es, wie es kommen musste:
Nach einem langen Ball stand ein TSV-Spieler in der 80. Minute frei vor Keeper Lars Reinhart. Den ersten Schuss konnte er noch abwehren, der Ball landete aber wieder vor den Füßen des Stürmers, der nur noch in das leere Gehäuse einnetzen musste. Der SC wirkte in der Folgezeit geschockt und agierte einfallslos. Noch schlimmer kam es in der Schlussminute: wiederum ein langer Ball brachte den Sieg für die Heimmannschaft. Der gegnerische Angreifer traf von halbrechts in das linke Toreck zum Sieg. Grenzenloser Jubel bei den Einheimischen, die wohl selbst nicht genau wussten, wie sie dieses Spiel gewinnen konnten.
Fassungslos blieben die Spieler aus Dahenfeld nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters auf dem Rasen zurück. Eine völlig unnötige Niederlage, die man nur sich selbst zuzuschreiben hat.